AKH / Kraus Lazos

16.07.2026 | AKH, Bau­kultur, Presse

Shortlist der Vor­bild­lichen Bauten steht fest

Die Shortlist für die Aus­zeich­nung „Vor­bild­liche Bauten im Land Hessen 2026“ steht fest: 23 von 106 eingereichten Projekten haben es in die engere Aus­wahl geschafft. Unter dem Motto „Zwischen-Raum-Stadt-Land – Planungen und Projekte des Übergangs“ werden in diesem Jahr besonders solche Vorhaben gewürdigt, die innovative Antworten auf die räumlichen, sozialen und ökologischen Heraus­forderungen unserer Zeit liefern.

Die aus­ge­zeichneten Projekte aus Archi­tektur, Innen­architektur, Land­schafts­architektur, Städtebau und Stadt­planung zeigen beispielhaft, wie nach­haltige, resiliente und gemeinwohlorientierte Lösungen für aktuelle Frage­stellungen entwickelt werden können. Im Fokus stehen dabei Themen wie Nachverdichtung und Umnutzung, klimaangepasste Freiräume, hybride Nutzungen, gemeinschaftliche Wohn- und Arbeitsformen sowie neue Verbindungen zwischen urbanen und ländlichen Räumen. Ausgelobt wird die Aus­zeich­nung gemeinsam vom Land Hessen, vertreten durch das Hessische Ministerium der Finanzen, und die Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen. Prämiert werden Projekte mit hoher baukultureller Qualität und beispielhaften Lösungsansätzen für gesellschaftliche, ökologische und räumliche Frage­stellungen.

„Aus unserer Sicht ist die Beschäftigung mit dem Thema des architektonischen Zwischenraums, in all seinen Facetten und Maßstabsebenen, ein wichtiger Beitrag für eine Diskussion über die nach­haltige und qualitätsvolle Trans­formation der gebauten Umwelt sowie zur Anpassung der Lebensverhältnisse von Stadt und Land. Die eingereichten Projekte stehen exemplarisch für die Umsetzung der ‚Nachhaltig­keits­strategie Hessen’, betont der Präsident der Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen, Gerhard Greiner, als Auslober und Juror zur Bandbreite der eingereichten Projekte.

„Gutes Bauen muss nicht nur gestalterisch überzeugen, sondern auch langfristig wirtschaftlich sein. Dazu gehören ein verantwortungsvoller Einsatz finanzieller Res­sour­cen, die Weiter­entwicklung bestehender Gebäude und flexible Lösungen, die über viele Jahre genutzt werden können. Die nominierten Projekte zeigen, dass Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und Bau­kultur keine Gegensätze sind, sondern gemeinsam einen echten Mehrwert für Städte und Gemeinden schaf­fen“, so Finanzstaatssekretär Dr. Till Kaesbach.

Mit dem diesjährigen Motto möchten die Auslober die Aufmerksamkeit auf jene Räume und Situationen lenken, die häufig zwischen etablierten Kategorien liegen: Zwischenräume, Schnitt­stellen und Übergänge, die für die nach­haltige Ent­wick­lung von Städten, Gemeinden und Landschaften zunehmend an Be­deutung gewinnen. Qualität und innovative Lösungsansätze der aus­ge­zeichneten Projekte sollen Akzeptanz für Veränderung im baulich-räumlichen, wie im gesellschaftlich-partizipativen Sinne schaf­fen, den Mehrwert guter Planung verdeutlichen und Lust auf Zukunft machen. Damit ist das Ziel verbunden, zur Sicherung einer nach­haltigen Zukunft von Städten und Regionen, zum sozialen Zusammenhalt sowie einer ge­mein­wohlori­en­tier­ten Daseinsvorsorge beizutragen. 

Die unabhängige, in­ter­na­tio­nal besetzte Fachjury diskutierte und bewertete die eingereichten Projekte. In einem nächsten Schritt werden die nominierten Projekte vor Ort besichtigt. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden dann bei der Preisverleihung im Oktober 2026 bekannt gegeben.

Die vollständige Shortlist mit allen 23 ausgewählten Projekten ist unter www.akh.de/vorbildliche-bauten veröffentlicht. Dort stehen auch weitere In­for­ma­tio­nen zum Aus­zeich­nungs­verfahren zur Verfügung.

Pressebilder der Shortlist-Projekte stehen für die Berichterstattung über das Aus­zeich­nungs­verfahren Vor­bild­liche Bauten im Land Hessen auf der AKH-Cloud zum Download zur Verfügung.

HINTERGRUND:
Die Aus­zeich­nung „Vor­bild­liche Bauten im Land Hessen – Staats­preis für Archi­tektur und Städtebau“ wird seit 1954 vergeben und zählt zu den traditionsreichsten Archi­tekturpreisen in Deutsch­land. Sie wird im dreijährigen Turnus vom Land Hessen, vertreten durch das Hessische Ministerium der Finanzen, gemeinsam mit der Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen ausgelobt.
 

Ansprech­partnerin für die Medien:
Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen (AKH), KdöR
Marion Mugrabi, Leiterin Kommunikation und Öffentlichkeits­arbeit
Telefon: 0611 – 17 38 47
E-Mail: mugrabi@akh.de ǀ presse@akh.de 

 

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