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Werden Sie Mitglied der Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen!

Nutzen Sie die Vorteile einer Mitglied­schaft in der AKH und werden Sie Teil der Gemeinschaft von über 11.200 Architekt*innen, Innen­architekt*innen, Landschafts­architekt*innen und Stadtplaner*innen in Hessen.

Eintragungs­voraussetzungen, um Mitglied zu werden

Voraussetzung für den Antrag auf Eintragung als Architekt*in, Innen­architekt*in, Landschafts­architekt*in oder Stadtplaner*in sind in der Regel zwei Jahre angeleitete Berufspraxis und 80 Fortbildungspunkte. Entscheidend ist, dass Sie die Berufspraxis zu Beginn der Berufstätigkeit anzeigen. Alle weiteren Eintragungs­voraussetzungen finden Sie hier.

Die Voraussetzungen für die Eintragung in die Berufsverzeichnisse regeln die Archi­tektengesetze der Länder, in Hessen das Hessische Architekten- und Stadtplanergesetz (HASG) vom 30. November 2015. 

Mit der Eintragung in ein Berufsverzeichnis werden Sie Mitglied der Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen (AKH). Mit der Eintragung erwerben Sie die Berechtigung, die Berufs­bezeichnung Architekt*in, Innen­architekt*in, Landschafts­architekt*in oder Stadtplaner*in zu führen. Diese Berufs­bezeichnungen sind durch das HASG umfassend geschützt. Damit bietet die Berufs­bezeichnung dem Verbraucher Orientierung und Sicherheit über die Qualität der Architektenleistung. 

In eines der bei der Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen geführten Berufsverzeichnisse der Architekt*innen, Innen­architekt*innen, Landschafts­architekt*innen oder Stadtplaner*innen können Sie eingetragen werden, wenn Sie eine berufliche Niederlassung, hauptberufliche Anstellung oder Hauptwohnung in Hessen haben sowie

  1. ein Studium der Architektur, der Innen­architektur, der Landschafts­architektur oder der Stadtplanung* mit einer Mindest-Regelstudienzeit von vier Jahren erfolgreich abgeschlossen haben und 
  2. einen Nachweis über eine zweijährige praktische Tätigkeit (Berufspraxis) erbringen, in deren Verlauf praktische Kenntnisse und Tätigkeiten in den wesentlichen Teilen der Berufsaufgaben erworben wurden.

*) Hierzu zählen Studiengänge der Raumplanung mit Schwerpunkt Stadtplanung oder die Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Geografie, Landschafts­architektur und Landschaftsplanung, Stadtbauwesen, Vermessungswesen oder Landespflege mit Schwerpunkt Stadtplanung oder mit einem Aufbau- oder Ergänzungsstudium der Stadtplanung.

Bei der Ausübung der Berufspraxis sind einige wesentliche Dinge zu beachten. 

Dauer der Berufspraxis

Die Berufspraxis muss bei einer Vollzeitbeschäftigung über einen Zeitraum von zwei Jahren,  bei einer Teilzeitbeschäftigung über einen entsprechend längeren Zeitraum, der  einer vergleichbaren Vollzeitbeschäftigung von zwei Jahren entspricht, geleistet werden. 

Zeitpunkt der Berufspraxis

Anerkennungsfähig ist die nach dem Abschluss des Studiums erbrachte Berufspraxis. Eine Berufspraxis nach Abschluss eines ersten berufsqualifizierenden Studiengangs (Bachelorabschluss) und vor Beginn oder während eines Masterstudiengangs kann bis zu einem Jahr angerechnet werden. 

Anleitung durch eine berufsangehörige Person

Die Berufspraxis muss unter fachkundiger Aufsicht einer berufsangehörigen Person (Architekt*in/Innen­architekt*in/Landschafts­architekt*in/Stadtplaner*in) wahrgenommen werden. Diese berufsangehörige Person muss der Fach­richtung angehören, in der der Hoch­schul­abschluss erworben wurde und in der die Eintragung angestrebt wird. 

Anzeige der Berufspraxis

Die Aufnahme der Berufspraxis ist seit dem 5. Oktober 2018 bei der Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen anzuzeigen. Diese Anzeige kann per E-Mail erfolgen, bitte verwenden Sie dazu dieses Formular. Ebenso sind wesentliche Änderungen bei der Durchführung der Berufspraxis anzuzeigen, hier ist insbesondere an einen Arbeitgeberwechsel und einen Wechsel in der Person des/der fachlich Anleitenden zu denken. 

Fort­bildungs­pflicht

Während der Berufspraxis sind Fortbildungsmaßnahmen in einem Umfang von mindestens 80 Unterrichtsstunden wahrzunehmen.

Bitte beachten Sie: Haben Sie vor der Eintragung in das Berufsverzeichnis mehr Fort­bildungs­veranstaltungen besucht, als zur Eintragung erforderlich sind, werden diese zusätzlichen Veran­staltungen nicht auf Ihre Fort­bildungs­nachweis­pflicht als Mitglied nach der Eintragung angerechnet. Nur Fort­bildungs­veranstaltungen, die nach der Eintragung besucht wurden, können für die Fort­bildungs­nachweis­pflicht als Mitglied angerechnet werden.

Hinweise Fortbildungsmaßnahmen:

  • Die entsprechenden Teilnahmebestätigungen sind zu sammeln und zusammen mit dem Antrag auf Eintragung in ein Berufsverzeichnis einzureichen.
  • Eine Unterrichtsstunde entspricht dabei ebenso wie ein „Fortbildungspunkt“ einer (Seminar-)Unterrichtseinheit von mindestens 45 Minuten.
  • Für alle Fach­richtungen dienen die berufsbegleitenden Fortbildungsmaßnahmen der Vernetzung, Vertiefung und Anwendungsorientierung, im Fall der verkürzten Studiengänge auch der Erweiterung von Grundlagenfachwissen.
  • Der Vorstand der AKH hat am 29. Juli 2009 die entsprechenden Curricula zu der Berufspraxis-Verordnung für die vier Fach­richtungen Architektur, Innen­architektur, Landschafts­architektur und Stadtplanung verabschiedet. So haben Sie als Absolvent*in die Möglichkeit, gezielt die Fort­bildungs­angebote zu wählen, die für die spätere Aufnahme in das Berufverzeichnis der AKH Relevanz haben.

Fachgebiet HOCHBAU Regelstudienzeit 4 Jahre 

Fachgebiet LANDSCHAFTSARCHITEKTUR Regelstudienzeit 4 Jahre  

Fachgebiet INNENARCHITEKTUR Regelstudienzeit 4 Jahre  

Fachgebiet STADTPLANUNG Regelstudienzeit 4 Jahre  

Inhalte Berufspraxis und der Fortbildung

Die Inhalte der Berufspraxis und der Fortbildung während der Berufspraxis werden in Hessen durch die Hessische Verordnung über die Berufspraxis zur Eintragung in ein Berufsverzeichnis der Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen vom 22. September 2008, zuletzt geändert durch Verordnung vom 5. Oktober 2018, geregelt (sogenannte Berufspraxisverordnung). Die Vielzahl der je­weils abzuarbeitenden bzw. nach­zuweisenden Themen kann in dem einen oder anderen Fall auch dazu führen, dass der Nach­weis innerhalb der vorgeschriebenen Mindest­zeit von zwei Jahren nicht gelingt. In solchen Fällen kann sich die Zeit der Berufspraxis verlängern, bis die notwendigen Nachweise erbracht werden können. 

Fach­richtung der Berufspraxis

Die Berufspraxis muss mit der Fach­richtung des Studiums überein­stimmen, denn sie soll diejenigen Kompetenzen, die während des Studiums erworben wurden, durch Erwerb von Erfahrungen sowie vertiefender theoretischer und praktischer Kenntnisse in den Berufsaufgaben des betreffenden Fachgebiets ergänzen. Die Berufspraxis soll die wesentlichen Berufsaufgaben des jeweiligen Fachgebietes enthalten, darunter ist die gestaltende, nachhaltige, technische und wirtschaftliche Planung zu verstehen. 

Absolventen der Fach­richtung  Architektur müssen also Praxiserfahrung in der Planung von Gebäuden und anderen Bauwerken und deren Ausstattung nachweisen können, Absolventen der Innen­architektur in der Planung von Innenräumen, den damit verbundenen baulichen Änderungen an Gebäuden und des raumbildenden Aus­baus, Absolventen der Landschafts­architektur in der Planung von Freiflächen und Landschaften und Absolventen der Fach­richtungen, die Voraussetzung sind, um in das Berufsverzeichnis der Stadtplaner eingetragen werden zu können, in der Orts-, Stadt und Raumplanung mit Schwerpunkt in der städtebaulichen Planung und Bauleitplanung, das Stadtbauwesen sowie die Mitwirkung bei der Raumordnung. 

Baustellenpraxis

Zu beachten ist, dass während der Berufspraxis für die Fach­richtungen Architektur, Innen­architektur und Landschafts­architektur eine Baustellenpraxis von mindestens sechs Monaten zu absolvieren ist. Diese kann gem. § 2 Abs. 2 Satz 2 der Berufspraxisverordnung in einem Block oder in mehreren zeitlichen Blöcken oder in der gesamten Zeit der praktischen Tätigkeit berufsbegleitend erbracht werden. Durch die Baustellenpraxis sollen Kenntnisse im Baubetrieb, in der Objekt- und Bauüberwachung, Objektbetreuung und der Dokumentation erworben werden. 

Beratungs­angebot der AKH

Wenn Sie Fragen zu Inhalt und Umfang der Berufspraxis haben, können Sie sich gerne per E-Mail eintragung@remove.this.akh.de oder telefonisch an uns wenden.  Wenn Sie beabsichtigen, die Berufspraxis im Ausland zu erwerben, sollten Sie sich in jedem Falle sich an uns wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AKH beraten Sie gerne.

Die erforderlichen Formulare und Dokumente finden Sie im Reiter „Formulare zur Eintragung“.

Absolventen, die bereits am 30. November 2008 nach erfolgreichem Abschluss eines Studiums mit einer Regelstudienzeit von mind. 4 Jahren berufspraktisch tätig gewesen sind, können unter Umständen von einer Übergangsregelung profitieren:

1. Wenn Sie am 30.11.2008 bereits 18 Monate Berufspraxis erbracht hatten, sind keine Nachweise über die Baustellenpraxis sowie Fortbildungsstunden zu erbringen.

2. Wenn Sie spätestens am 30.11.2008 bereits mehr als 6 Monate der Berufspraxiszeit erbracht hatten, sind die Baustellenpraxis sowie Fortbildung nur anteilig entsprechend der noch zu erbringenden Berufspraxiszeit nachzuweisen.

Sollte dies auf Sie zutreffen, können wir Ihnen auf schriftliche Anfrage zur überschlägigen Ermittlung der von Ihnen in diesem Fall noch zu erbringenden anteiligen Baustellenpraxis sowie Fortbildung eine Hilfestellung bieten. 

Wenn Sie Fragen zu Inhalt und Umfang der Berufspraxis haben, können Sie sich gerne per E-Mail eintragung@remove.this.akh.de oder telefonisch an uns wenden. Wenn Sie beabsichtigen, die Berufspraxis im Ausland zu erwerben, sollten Sie sich  in jedem Falle sich an uns wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AKH beraten Sie gerne.

Eintragungsgebühr
Die Eintragungsgebühr beträgt zurzeit 325 Euro (§ 3 Abs. 1 a) der Kostenordnung).

Bitte überweisen Sie den Betrag unter Angabe des Verwendungszwecks "Eintragungsgebühr Berufsverzeichnis" auf das folgende Konto:

Landesbank Hessen-Thüringen
Kto. Nr. 3 512 001
BLZ 500 500 00
IBAN: DE42 5005 0000 0003 5120 01
BIC: HELA DE FF

Sind Sie als Absolvent*in bereits freiwilliges Mitglied der AKH, kann sich die Eintragungsgebühr auf 225 Euro reduzieren (§ 3 Abs. 1 b) der Kostenordnung).

Mitgliedsbeiträge
Die aktuellen Mitgliedsbeiträge werden jährlich von der Vertreter­versammlung beschlossen. Eine Übersicht über die aktuellen Mitgliedsbeiträge finden Sie hier:

Mitgliedsbeiträge  

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Mitglied werden

Anzeige­pflicht zu Beginn der Berufspraxis

Ihr Berufsziel ist Architekt*in, Innen­architekt*in, Landschafts­architekt*in oder Stadtplaner*in? Wenn Sie eine Eintragung bei der Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen anstreben, ist es wichtig, bereits die Aufnahme der Berufspraxis anzuzeigen. Nutzen Sie das Beratungs­angebot der AKH.

Informieren Sie sich rechtzeitig
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Mitglied werden

Studium erfolgreich abgeschlossen? Freiwilliges Mitglied werden!

Ein neues Angebot der Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen ist seit April 2020 am Start. Absolvent*innen der Architektur-Studiengänge können bereits vor der Eintragung in ein bei der AKH geführtes Berufsverzeichnis als freiwilliges Mitglied­ Teil der Kammer werden.

Erfahren Sie mehr

Kammerwechsel

Falls Sie bereits Mitglied einer anderen deutschen Architekten­kammer sind, gilt für Sie ggfs. ein vereinfachtes Eintragungsverfahren.

Weitere Informationen

Anerkennung ausländischer Architekturabschlüsse

Sie möchten Ihr ausländisches Diplom der Architektur, Innen­architektur, Landschafts­architektur oder Stadtplanung anerkennen lassen? Wir sind die vom Gesetzgeber damit beauftragte, zuständige Stelle und helfen Ihnen gerne weiter. 

Um eine Aussage über Ihren Abschluss treffen zu können, muss zunächst überprüft werden, ob dieser formal gleichwertig mit einem deutschen Hoch­schul­abschluss ist. Für diese Bewertung wird, sofern es im Einzelfall erforderlich ist, die Zentrale für ausländisches Bildungswesen - Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) - einbezogen. Sobald eine Aussage darüber getroffen werden kann, ob Ihr Abschluss mit einem deutschen Hoch­schul­abschluss gleichwertig ist, überprüft der Eintragungs­ausschuss der AKH, ob die Studien­inhalte Ihres Abschlusses mit den Studien­inhalten eines deutschen Hoch­schul­abschlusses in derselben Fach­richtung inhaltlich vergleichbar sind.

Recognition of Foreign Diplomas

Information in English on the recognition of foreign diplomas in architecture:

Recognition of foreign diplomas in architecture – English

Information in Arabic on the recognition of foreign diplomas in architecture:

General information

Recognition of foreign diplomas in architecture

How to register as an architect with the AKH

Um diese formale sowie inhaltliche Überprüfung vornehmen zu können, bitten wir Sie, entsprechende Unterlagen über Ihren Abschluss einzureichen: 

  • Diplomurkunde in Original­sprache und als Übersetzung ins Deutsche
  • Diplomzeugnis mit Auflistung aller absolvierten Studienfächer in Original­sprache und als Übersetzung ins Deutsche
  • formloser Antrag (unterschrieben und mit kompletten Kontaktdaten)

Die Original­unterlagen in Original­sprache über den Abschluss sind in amtlich beglaubigter Kopie einzureichen. Die in ausländischer Sprache ausgestellten Abschlussunterlagen  müssen von einem anerkannten vereidigten Übersetzer in die deutsche Sprache übersetzt sein. Englisch-sprachige Diplome und Zeugnisse werden auch akzeptiert und müssen nicht übersetzt werden. 

Bitte senden Sie Ihre kompletten Unterlagen an: 

Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen
Frau Astrid Huth-Rüppel
Bierstadter Straße 2
65189 Wiesbaden

 

Das Ergebnis der Überprüfung Ihres Abschlusses teilen wir Ihnen in schriftlicher Form mit. 

Die Bearbeitungsgebühr beträgt je nach Aufwand und Umfang der Prüfung 150 bis 375 Euro (§ 3 Abs. 1 (f) der Kostenordnung) und ist im Voraus zu überweisen (im Regelfall 150 Euro). Nach Eingang Ihres formlosen Antrags auf Anerkennung eines ausländischen Bildungsabschlusses und Erhalt Ihrer kompletten Diplomunterlagen übersenden wir Ihnen eine Rechnung über die Gebühr sowie eine Eingangsbestätigung. 

Unter Umständen wird die Gebühr auf Antrag von Ihrer zuständigen Arbeitsagentur ganz oder teilweise übernommen. Alternativ können Sie im Vorfeld einen Antrag auf Kostenübernahme beim Bundesministerium für Bildung und Forschung stellen - hierzu finden Sie weitere Informationen auf www.anerkennungszuschuss.de.

Sollten Sie über ein EU-Diplom verfügen, das bereits in Anhang V.7.1. der Berufs­qualifikations­anerkennungs­richtlinie (2005/36/EG) notifiziert wurde und der automatischen Anerkennung unterliegt, werden wir Ihnen dies gerne nach unserer Überprüfung bestätigen. Dazu benötigen wir eine beglaubigte Kopie Ihrer Diplomurkunde in Original­sprache. In diesem Falle entstehen Ihnen keine Kosten. 

Wir möchten noch darauf hinweisen, dass die Anerkennung des ausländischen Abschlusses nicht mit der Eintragung in ein Berufsverzeichnis der Architekten­kammer zu verwechseln ist. Zur Eintragung muss in der Regel neben der universitären Ausbildung zusätzlich eine mindestens zweijährige Berufspraxis unter Anleitung einer berufsangehörigen Person sowie ggf. Pflichtfortbildung und ggf. ein Baustellenpraktikum nachgewiesen werden. Bitte beachten Sie, dass die Berufs­bezeichnung "Architekt*in" (ebenso wie "Innen­architekt*in", Landschaftsachitekt*in" und "Stadtplaner*in") in Deutschland ein geschützter Titel ist, den nur eingetragene Mitglieder einer deutschen Architekten­kammer verwenden dürfen.  

Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Eintragung in ein Berufsregister der AKH sowie die entsprechenden Antragsunterlagen zum Download.

Ihre Ansprech­partnerin für alle Fragen rund um die Anerkennung eines ausländischen Architekturabschlusses

Contact for recognition of foreign diplomas

Eintragungsabteilung
Astrid Huth-Rüppel
Dipl.-Ing. (FH), Innen­architektin
Telefon: 0611 1738-72
Fax: 0611 1738-40

Tätigkeit im europäischen Ausland

Studiendauer und Europäisches Recht

Für eine angestrebte Tätigkeit als Architekt*in im europäischen Ausland sollten Sie bei der Entscheidung über die angestrebten Ab­schlüsse auch die "europäische Komponente", d.h. die Vorgaben der Richtlinie des Europäischen Parlaments und de Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Richtlinie 2005/36, so genannte Berufs­anerkennungs­richtlinie) berücksichtigen: 

1. Danach ist im gesamten europäischen Ausland Voraussetzung für die automatische Anerkennung als Hochbauarchitekt*in ein von der Berufs­anerkennungs­richtlinie anerkannter Ausbildungsnachweis, in der Regel ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium mit einer mindestens vierjährigen Regelstudienzeit plus zwei Jahren Berufspraxis oder mit einer mindestens fünfjährigen Regelstudienzeit. Eine Einzel­fall­prüfung der automatisch anzuerkennenden Studienabschlüsse findet nicht statt. 

2. Absolvent*innen mit einem Hoch­schul­abschluss nach einem Studium mit einer Regelstudienzeit von weniger als vier Jahren, aber mindestens drei Jahren können allenfalls im Wege einer besonderen Regelung über so genannte „erworbene Rechte“ eine automatische Anerkennung erlangen. Können diese erworbenen Rechte nicht geltend gemacht werden, erfordert eine Anerkennung eine Einzel­fall­prüfung des EU-Landes, in dem eine Tätigkeit ausgeübt werden soll, die auch Praxiszeiten einbezieht.

3. Neben der Studiendauer sind für die „Europafähigkeit“ der Hochbauarchitekt*innen auch die Studien­inhalte von Bedeutung. Das Studium muss die elf inhalt­lichen Punkte, die in Art. 46 der Berufs­anerkennungs­richtlinie aufgezählt sind, umfassen. Nur wenn diese Voraussetzungen bei einem Studienabschluss vor­liegen, ist eine Notifizierung (Bekanntgabeverfahren) des Studienabschlusses bei der europäischen Kommission möglich. Diese Notifizierung, die von der jeweiligen Hochschule beantragt werden muss, führt im Erfolgsfall zu der unter Ziffer 1 an­gesprochenen automatischen Anerkennung des Studienabschlusses im euro­päischen Ausland. Des Weiteren muss das Studium konsekutiv aufgebaut sein, d.h., die in der Berufs­anerkennungs­richtlinie genannten elf Studien­inhalte müssen sowohl im Bachelor- als auch im Master-Studiengang insgesamt wenigstens über vier Jahre bzw. über 80 % eines fünfjährigen Studiums hinweg enthalten sein. Spezialisierungen, die von den Kernkompetenzen des/der Hochbauarchitekt*in wegführen, dürfen zudem erst im vierten und fünften Studienjahr beginnen.

4. Für die Fach­richtungen Innen­architektur, Landschafts­architektur und Stadtplanung gilt eine andere Regelung. Wenn diese Absolvent*innen im europäischen Ausland tätig werden wollen und ein Studium mit einer Regelstudienzeit von mindestens drei Jahren mit einer Hochschulprüfung erfolgreich abgeschlossen haben, sind sie grundsätzlich anerken­nungsfähig. Eine automatische Anerkennung ist jedoch nicht möglich, es erfolgt eine Einzel­fall­prüfung. Der europäische Aufnahmestaat kann entsprechende Eig­nungstests und Anpassungslehrgänge verlangen, wenn das Ausbildungs­niveau der eigenen Absolvent*innen in den entsprechenden Studiengängen höher ist.

Sie möchten später im Ausland arbeiten?

Wenn Sie eine Eintragung in ein Berufsverzeichnis der AKH anstreben und beabsichtigen, später evtl. im europäischen Ausland einer Tätigkeit als Architekt*in nachzugehen, sollten Sie diese Anforderungen schon bei der Planung Ihres Studiums berücksichtigen.

Für weitergehende Auskünfte stehen wir Ihnen natürlich gern zur Verfügung. Senden Sie uns eine Nachricht (unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten, einschließlich Ihrer Telefonnummer) an absolventen@remove.this.akh.de.

Ansprech­partnerinnen

Eintragungsabteilung
Monika Pierenkemper
Dipl.-Ing. Innen­architektin
Telefon: 0611 1738-32
Fax: 0611 1738-40

Eintragungsabteilung
Anja Schneider
Telefon: 0611 1738-31
Fax: 0611 1738-40

Weitere Informationen

Studieren in Hessen

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