16.03.2022 | Politik

Bund stockt Mittel für sozialen Wohnungs­bau auf

Bundes­bau­ministerium fördert den Bau von 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr.

Zur Verabschiedung des 2. Regierungsentwurfs für den Haushalt 2022 im Bundeskabinett am 16. März 2022, erklärt Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:

„Der Haushaltsentwurf für 2022 und die Eckwerte der Finanzplanung bis 2026 sehen insgesamt 14,5 Milliarden Euro an Programmmitteln für den sozialen Wohnungs­bau vor. Damit werden wir den Bau von 100.000 Sozialwohnungen jährlich fördern.  Das ist mehr als das Dreifache der ursprünglichen Finanzplanung, die vier Milliarden Euro bis 2025 vorgesehen hatte. Im Haushalt 2022 wird mit zwei Milliarden Euro die Grundlage für die Planung gelegt.

Bund und Länder wollen bezahl­baren und klimage­rech­ten Wohnraum schaf­fen. Wohnen ist eine der wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit und muss bezahlbar bleiben. Genau hier muss spürbar entlastet werden. Bauen geht nicht von heute auf morgen, deshalb ist langfristige Planungssicherheit ent­scheidend. Bau­wirtschaft und Länder erhalten meine Garantie: Wir wollen bauen und wir werden bauen. Dafür stehen die 14,5 Milliarden Euro bereit.“

Insgesamt sieht der Haushalt des BMWSB Ausgaben von knapp 4,9 Mrd. Euro für 2022 vor, davon 3,61 Mrd. Euro an Investitionen, die die Konjunktur in Deutsch­land stärken werden. Die Programmittel für die Städtebauförderung konnten bei 790 Millionen Euro jährlich verstetigt und gesichert werden. Die 14,5 Milliarden für den sozialen Wohnungs­bau verteilen sich wie folgt auf die Jahre: 2022 2 Mrd. Euro, 2023 2,5 Mrd. Euro, 2024 3 Mrd. Euro, 2025 3,5 Mrd. Euro und 2026 3,5 Mrd. Euro.

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