
Hochschuldialog 2025
Der Hochschuldialog zur Holzbaukompetenz Zukunft Holzbau in der Lehre bringt die hessischen Hochschulen an einen Tisch.
Der Hochschuldialog wurde im Jahr 2024 im Zuge der Holzbauoffensive Hessen angestoßen und hat zum Ziel, die Holzbaulehre und -forschung an den hessischen Hochschulen im Bereich Architektur und Bauningenieurwesen besser miteinander zu vernetzen, Kooperationen zu ermöglichen und den Holzbau bereits in der Ausbildung der Fachkräfte zu fördern. Im Jahr 2025 lag der Fokus darauf, gemeinsam Strategien zu erarbeiten, um Kompetenzen für einen qualitätvollen Holzbau zu sichern. Der Hochschuldialog bringt alle hessischen Universitäten und Hochschulen zusammen und ermöglicht den fachlichen Austausch auf Arbeitsebene.
Der Holzbau setzt unter anderem auch aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades eine spezifische Holzbaukompetenz voraus. Eine konstruktionsgerechte Planung ist von hoher Bedeutung für das Gelingen eines Holzbauprojektes, deshalb muss die Holzbauexpertise frühzeitig im Planungsteam abgebildet werden. Um dieses Verständnis zu fördern, sollte die baukonstruktive Kompetenz bereits im Studium wieder vermehrt aufgebaut und der Entwurfsprozess daran ausgerichtet werden.
Sandra Hauer / akhTable Talks über Holzbaukompetenz
Frage 1: Wie definieren wir gemeinsam Holzbaukompetenz?
Frage 2: Wie entwickeln und sichern wir Holzbaukompetenz in Lehre und Praxis?
An zwei Tables wurde intensiv über die beiden Fragen diskutiert. Die Teilnehmenden der Tables setzten sich interdisziplinär aus den Fachbereichen Architektur und Bauingenieurwesen sowie aus Vertreter*innen der Büropraxis zusammen. Wichtig war es, die Besonderheit der Planungskompetenz für Holzbauten gemeinsam zu definieren, um die Anforderungen aus den verschiedenen Bereichen mit berücksichtigen zu können. Zu diesem Verständnis von Holzbaukompetenz wurden im nächsten Schritt Strategien besprochen, wie sie aufgebaut und gesichert werden kann. Dies gilt sowohl für die Ausbildung junger Architekt*innen und Bauningenieur*innen als auch für die Gruppe der bereits Praktizierenden. Auch Berufstätige können ihr Wissen über die Vorteile des Holzbaus, neue Fertigungstechniken und konstruktive Besonderheiten ausbauen.

"Holzbaukompetenz heißt materialgerechte Planung und die Berücksichtigung marktgerechter Fertigungsprozesse. Dies frühzeitig in die Planung zu integrieren, sichert einen reibungslosen Projektablauf, vermeidet eine Re-Design-Phase nach der Vergabe und erhöht die Akzeptanz der Auftraggebenden gegenüber dem Holzbau."
Gertrudis Peters, Stv. Hauptgeschäftsführerin AKH










