04.12.2020 | Bauwesen, Politik

BAK-Parlament der Architekt*innen verabschiedet Resolution zur Unterstützung des neuen „Europäischen Bauhaus"

Sorgfältig geplante und nachhaltig gebaute Gebäude in lebendigen Quartieren mit ansprechenden Freiräumen sind von elementarer Be­deutung für eine offene und selbstbestimmte Gesellschaft. Besonders die Ausrichtung unserer gebauten Umwelt hin zu mehr Nachhaltigkeit und Klima­schutz ist nicht nur eine technische Aufgabe, sondern vor allem auch eine kulturelle. Das von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgestellte Projekt Europäisches Bauhaus soll deshalb interdisziplinär konzipiert sein, um „… mit den Grundsätzen Nachhaltigkeit, Inklusivität und Ästhetik den Menschen den europäischen Grünen Deal näherbringen“.

Nicht immer stößt die Politik der EU-Kommission auf das Verständnis des Berufstands, wie zuletzt das jahrelange Ringen um die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) gezeigt hat. Doch für das geplante „Europäische Bauhaus“ bietet die Bundeskammerversammlung der Bundes­architekten­kammer als Vertreterin der deutschen Architektenschaft mit einer fast einstimmig verabschiedeten Resolution ihr volle Unterstützung an, um an einem schöneren und humaneren 21. Jahrhundert mitzugestalten.

„Das neue Europäische Bauhaus wird die praktische Umsetzung des europäischen Grünen Deals vorantreiben – auf attraktive, innovative Weise, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht. Mit den Grundsätzen Nachhaltigkeit, Inklusivität und Ästhetik soll es den Menschen den europäischen Grünen Deal näherbringen. Jeder sollte den ökologischen Wandel sehen, fühlen und erfahren können.“
Ursula von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin

 

Mit Qualität und Qualifikation zum neuen Europäischen Bauhaus
Die Resolution der 93. Bundeskammerversammlung der Bundes­architekten­kammer finden Sie hier.

 


Cathrin Urbanek
Referatsleiterin Öffentlichkeits­arbeit

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