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Museum vor Ort – Führung durch das Museum Reinhard Ernst

Kennziffer: 126-X2

Gary Kamemoto, Principal des japanischen Archi­tekturbüros Maki and Associates, bietet exklusiv für die Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen eine Führung durch den Museumsbau an und erläutert während des Rundgangs das Entwurfskonzept seines verstorbenen Vorgängers Fumihiko Maki. Es handelt sich um eine einmalige Gelegenheit und die...

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Termine

Donnerstag, 18.06.2026, 16:30 - 18:00 Uhr

Kostenfreie Stornierung möglich bis 08.06.2026

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Veranstaltungsort

Museum Rheinhard Ernst, Wies­ba­den

Referent*innen

Gary Kamemoto, Principal, Maki and Associates

2
Fort­bildungs­punkte

Seminarbeschreibung

Gary Kamemoto, Principal des japanischen Archi­tekturbüros Maki and Associates, bietet exklusiv für die Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen eine Führung durch den Museumsbau an und erläutert während des Rundgangs das Entwurfskonzept seines verstorbenen Vorgängers Fumihiko Maki. Es handelt sich um eine einmalige Gelegenheit und die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung wird daher dringend empfohlen. Bitte beachten Sie, dass die Führung in englischer Sprache stattfindet und keine Übersetzung vorgesehen ist.

Der Eintrittspreis für das Museum in Höhe von 12 Euro pro Person (Gruppenticket) ist im Führungspreis enthalten.

 

Das Museum Reinhard Ernst (mre) in Wies­ba­den ist als dauerhaft angelegter Kulturbau konzipiert, dessen architektonische Identität wesentlich durch den materialge­rech­ten und konstruktiv anspruchsvollen Einsatz von Naturstein geprägt wird. Kubatur, Baufluchten und Gebäudehöhe orientieren sich am Maßstab der von der Belle Époque geprägten Umgebung. Die Straßenfront gliedert sich in zwei hohe rechteckige Baukörper. Der zur Kreuzung Wilhelm­straße/Rheinstraße auskragende Baukörper mit aufgesetztem Pyramiden­walmdach setzt dort einen gewünscht zurückhaltenden Akzent.

Die Archi­tektur folgt den Gedanken Fumihiko Makis sowie der Intention des Hausherrn, einen Ort für die Gemein­schaft zu schaf­fen, an dem Menschen – insbesondere Kinder – an abstrakte Kunst herangeführt werden. Diese das Museum auszeichnende Offenheit zeigt sich bereits darin, dass das Eingangs­geschoss für alle Besucherinnen und Besucher frei zugänglich ist.

Die Fassade wurde mit Bethel White Granit (Vermont, USA) und gestockter Oberfläche ausgeführt. Präzise geschnittene, sorgfältig sortierte Steinformate mit minimalen Fugen erzeugen den Eindruck eines nahezu monolithischen Baukörpers. Der helle Granit zeichnet sich durch hohe Materialhomogenität und eine differenzierte Lichtwirkung aus, die je nach Tageslicht fein variiert und der Fassade Tiefe verleiht.

Die Fassade ist mit versetztem Fugenschnitt ausgeführt und wirkt durch die bewusst wenigen Fensteröffnungen nach außen geschlossen. Hakensteine an Außenecken, Stürzen, Fensterbänken, Laibungen und Untersichten schärfen Kanten und definieren Schattenfugen. Eine Besonderheit bilden elf als Massiv­teil gefertigte, dreiseitig geschlossene Ecksteine am Übergang von Au­ßenecke und Untersicht, die auf­grund der Geometrie eine aufwendige, speziell abgestimmte Verankerung erforderten. Flächige Steinuntersichten sowie die verdeckte Entwässerung hinter der VHF-Fassade runden das Erscheinungs­bild ab. Mit ihrer langen Lebensdauer, dem geringen Instandhaltungsbedarf, dem Werterhalt sowie einer sehr guten CO2-Bilanz erfüllt eine Naturstein­fassade zentrale Anforderungen nach­haltigen Bauens und demonstriert den zukunftsfähigen Einsatz von Stein.

 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum
08. Juni 2026.

Bitte beachten Sie: Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich einverstanden, dass Bild- und Filmaufnahmen Ihrer Person erstellt und vom Veranstalter in einer Dokumentation über die Veranstaltung, für die eigene Berichterstattung über die Veranstaltung print / online / auch digital in allen Publikationen / Medien / Social-Media-Kanälen der AKH, insbesondere im Deutschen Architekten­blatt (online und print) veröffentlicht werden, sowie in den sozialen Netzwerken der AKH (Instagram, LinkedIn) eingestellt und geteilt werden. Mir ist bewusst, dass die Fotos dort von beliebigen Dritten abgerufen und weiterverwendet und weitergegeben werden können. Daraus können keine Ansprüche gegen die AKH, insbesondere aus Verletzungen des Rechts am eigenen Bild, abgeleitet werden. Falls Sie nicht damit einverstanden sind, bitten wir Sie, uns dies ausdrücklich mitzuteilen.

Teilnahmegebühr

Für Mitglieder der Architekten­kammern und der Ingenieurkammer Hessen69,00 €
Für cand. AKH (freiwillige Absolventen-Mitglieder)49,00 €
-20%
Für Gäste79,00 €
Für Personen mit Ermäßigung49,00 €
Anmeldung

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