Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Unsere Fortbildungsangebote

Barrierefreiheit für alle - ein Leben ohne Barrieren im öffentlichen Freiraum

Akademie, Planung und Gestaltung, Kennziffer: 119-P9
Referenten

Alexander Nix, Dipl.-Ing., Landschaftsarchitekt BDLA, Bergisch Gladbach
Vera Schmitz, Dipl.-Ing. (FH), Architektin, Innenarchitektin BDIA, Oberhausen, Rheinl

Termin Donnerstag, 23.05.2019, 10:00 Uhr – 17:30 Uhr
Anmeldung bis: Donnerstag, 09.05.2019
Zur Anmeldung
Veranstaltungsort Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, Wiesbaden
Teilnahmegebühr
Für Mitglieder der AKH
199,00 €

Für Gäste
299,00 €

Für Personen mit Ermäßigung
149,00 €
8 Fortbildungspunkte

Eine barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Straßen- und Verkehrsraumes ist die zentrale Voraussetzung für eine Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben. Für Planer ergibt sich hieraus die Notwendigkeit, das gesamte Spektrum von Behinderungen bei Planungen von Änderungen bestehender und neuer Verkehrsanlagen und bei Gebäuden und Freianlagen zu berücksichtigen.

Dazu gehört nicht nur die Einschränkung der Mobilität, wie sie Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und auch Rollatornutzer täglich erfahren, sondern auch das Nachlassen sensorischer Fähigkeiten wie des Hörens oder Sehens.

In der ersten Hälfte der Fortbildung werden die gesetzlichen Grundlagen, Regelwerke und die daraus resultierenden Anforderungen an eine barrierefreie Umwelt vorgestellt. Besonders die seit 2014 geltende DIN 18040, Teil 3 Barrierefreies Bauen, Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum wird anhand von Beispielen eingehend erläutert. Außerdem befasst sich ein großer Teil der Fortbildung mit der DIN 32984 - Bodenindikatoren im öffentlichen Raum -, die auf das Bauen für Menschen mit Sehbehinderungen und Blinde ausgerichtet ist.

In der zweiten Hälfte der Fortbildungsveranstaltung wird neben der Vermittlung von theoretischen Fakten (gesetzliche Grundlagen, Normen und Maße) das zuvor Gehörte praktisch erlebbar gemacht. So sollen verschiedene Fähigkeitseinschränkungen wie beispielsweise eine Mobilitätseinschränkung, starke Sehbehinderung, Blindheit oder andere Orientierungsschwierigkeiten von den Teilnehmern der Veranstaltung persönlich erfahrbar gemacht werden. Mit Alterssimulationsanzügen, Rollstühlen und dem Langstock wird schließlich das unmittelbare Umfeld des Veranstaltungsortes erkundet.

Ziel der Veranstaltung ist neben der Vermittlung von gesetzlichen Grundlagen für ein Bauen für Menschen mit Behinderungen besonders auch die Sensibilisierung für deren Belange.

Zielgruppen: 

  • Architektinnen und Architekten
  • Stadtplanerinnen und Stadtplaner
  • Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten
  • Bauingenieurinnen und Bauingenieure