Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Unsere Fortbildungsangebote

After-Work! Risiko-Management und Versicherung - worauf es im Ernstfall ankommt!

Unternehmensplanung, Managementberatung, Kennziffer: 219-M45
Referenten

Dr. Martin Kraushaar, Hauptgeschäftsführer der AKH, Wiesbaden
Dr. Florian Krause-Allenstein, Fachanwalt für Bau und Architektenrecht, Hamburg
Hans Wagenbach, Geschäftsführer, Frechen

Termin Mittwoch, 11.12.2019, 18:00 Uhr – 21:15 Uhr
Anmeldung bis: Montag, 11.11.2019
Nicht mehr buchbar
Veranstaltungsort Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, Wiesbaden
Teilnahmegebühr
Für Mitglieder der AKH
159,00 €

Für Gäste
185,00 €

Für Personen mit Ermäßigung
80,00 €
4 Fortbildungspunkte

Aus organisatorischen Gründen musste dieses Seminar entgegen der Ankündigung im Faltprogramm verschoben werden.

Ob bei der Existenzgründung oder während der laufenden Berufstätigkeit bis zur Nachfolgeregelung: regelmäßig tauchen im beruflichen Alltag von Architektinnen und Architekten Fragen zum Risiko-Management und den notwendigen wie geeigneten Versicherungen auf.

Die Veranstaltung vermittelt kompakt und anschaulich das notwendige Wissen, um hier sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich sinnvolle Lösungen zu finden. Praxisnahe Fallbeispiele zeigen, worauf es im Ernstfall ankommt.

Themen:

1. Berufs-Haftpflichtversicherung

BIM ist in aller Munde. Der Klärung der mit BIM verbundenen Aufgaben eines Architekten oder Ingenieurs kommt dabei eine genauso große Bedeutung zu wie der Klärung, der damit im Zusammenhang stehenden Versicherungsdeckung. 

Generell gilt, dass die Berufs-Haftpflichtversicherung für Architekten und Ingenieure methodenneutral ist, d. h. es ist grundsätzlich egal, auf welche Art und Weise die übertragene Aufgabe erledigt wird. 

Für die Berufs-Haftpflichtversicherung ist es daher irrelevant, ob ein Versicherungsnehmer seine Planungen per Hand, in 2D oder eben in bis zu 5D mit der BIM-Methode ausführt. Insofern ergeben sich deckungsrechtlich für einen Versicherungsnehmer, der mit BIM, keine Besonderheiten.

Zu überprüfen ist, welche Versicherungsbedingungen den bestehenden Versicherungen/Verträgen zugrunde gelegt ist.

2. Cyber-Risk-Management

Neben der nach wie vor steigenden Bedrohung durch Cyber-Kriminalität sind es vor allem die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen für Datenschutz, die viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellen. Im Fokus steht insbesondere die Datenschutzgrundverordnung - kurz DSGVO -, mit der europaweit einheitliche Regelungen für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten geschaffen wurden.
Die DSGVO ist noch längst nicht in allen Unternehmen umgesetzt - vor allem dem Mittelstand fehlen häufig die personellen, finanziellen und organisatorischen Kapazitäten, um die geforderten Regelungen angemessen abzubilden.

Größtes Einfallstor für Cyberattacken sind E-Mails.

3. Erweiterter Straf-Rechtsschutz

Datenschutzgrundverordnung
Bei ihrer Einführung sorgte die Datenschutzgrundschutzverordnung für große Aufregung. Doch die Zahl der registrierten Verstöße hält sich bislang in Grenzen. Ein Bundesland allerdings ahndete besonders viele Fälle.

Die Datenschutzbeauftragten der Länder haben seit Ende Mai vergangenen Jahres in 81 Fällen Bußgelder wegen Verstößen gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verhängt. Die WELT AM SONNTAG unter Berufung auf eine Umfrage bei den Behörden berichtet, addieren sich die Bußgelder bislang auf 485.490 Euro, woraus sich eine Durchschnittshöhe von knapp 6.000 Euro ergibt. Dies gehe aus Angaben der Datenschutzbeauftragten aus 15 der 16 Bundesländer hervor.

Die deutschen Versicherungsgesellschaften bieten für die Absicherung der Risiken aller drei genannten Punkte Lösungen an. Sehr wichtig ist, dass man die vorhandenen Versicherungen, u. a. bezogen auf die drei genannten Punkte, überprüfen und ggf. verändern lässt.