22.04.2020 | Politik, Presse

Coronakrise: Architekten blicken mit Sorge in die Zukunft

Eine aktuelle gemeinsame Umfrage von Bundes­architekten­kammer und Bundes­ingenieur­kammer zeigt, dass sich Architekturbüros auf wirtschaftlich schwierige Zeiten einstellen. Der Berufs­stand wird vor allem von nachgelagerten Effekten betroffen sein.

Über 6.000 Architekt­innen und Architekten aller Fach­richtungen sowie Stadt­planer haben sich Anfang April Zeit für drängende Fragen zu den Auswirkungen der Coronakrise genommen. Dreiviertel der Befragten spüren bereits konkret die Folgen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19, ein Drittel sogar deutlich negative. Die meistgenannten Probleme stellen abgesagte oder zurückgestellte Aufträge dar (52%), Verzögerungen im Genehmigungsprozess durch eine unterbesetzte öffentliche Verwaltung (41%) sowie Störungen auf der Baustelle (34%). Ab dem 2. Halbjahr 2020 rechnen Architekten und Ingenieure insgesamt mit einer deutlichen Verschlechterung der wirt­schaftlichen Lage und finanziellen Einbußen. Innen­architekten sind jetzt schon am stärksten betroffen.

Mehr In­for­ma­tio­nen und die Ergebnisse der Befragung