Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Unsere Fortbildungsangebote

Schallschutz im Wohnungsbau - Städtebauliche und architektonische Lösungsansätze

Akademie, Technik, Aus- und Durchführung, Kennziffer: 219-K28
Referenten

Stefan Mundt, Hamburg
Guido Kohnen, Freinsheim

Termin Dienstag, 29.10.2019, 10:00 Uhr – 17:30 Uhr
Anmeldung bis: Dienstag, 15.10.2019
Zur Anmeldung
Veranstaltungsort Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, Wiesbaden
Teilnahmegebühr
Für Mitglieder der AKH
199,00 €

Für Gäste
299,00 €

Für Personen mit Ermäßigung
149,00 €
8 Fortbildungspunkte
8 NWB Schallschutz

In Deutschland fehlen hunderttausende Wohnungen. Gleichzeitig soll der Flächenverbrauch spürbar gesenkt werden. Daher sind neue Wohnungen vornehmlich im Wege der Innenentwicklung zu planen und zu realisieren. Neben Wohnungen sind auch weitere lärmsensible Nutzungen wie Kindergärten, Schulen oder Alten- und Pflegeeinrichtungen erforderlich. Die meisten Flächenpotentiale sind unterschiedlichen Lärmbelastungen ausgesetzt. Am häufigsten treten Verkehrs- und Schienenlärmkonflikte auf. Zudem sind gelegentlich Industrie-, Gewerbe-, Sport- oder gar Fluglärmbelastungen zu berücksichtigen.

Das Seminar soll den Teilnehmern einen Überblick der komplexen lärmbezogenen Regelwerke geben und deren Auswirkungen auf Städte- und Hochbau beleuchten. Darüber hinaus sollen vereinfachte Grundlagen der Lärmentstehung, der Wirkung aktiver Schutzmaßnahmen und die Methoden der vereinfachten Einschätzung des Grades der Lärmbelastung vorgestellt werden.

In städtebaulicher sowie architektonischer Hinsicht werden lärmbezogene Minderungsstrategien der Nutzungszuordnung, Baukörperstellung, Wohnungsgrundrissgestaltung und verschiedene bauliche-technische Maßnahmen dargestellt und erläutert. Auf die Besonderheit des „Hamburger Fensters“ als spezielle passive Schutzmaßnahmen wird ebenso eingegangen. Auch werden die Festsetzungsmöglichkeiten in Bebauungsplänen erörtert.

Final wird ein Überblick der Neuerungen der DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau), Ausgabe 2018, gegeben.

Die Veranstaltung wird für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 8 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 8 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand), 8 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.