Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Berufsausübung

Aktuelle Informationen zur Berufshaftpflichtversicherung

Stand: 04.03.2011

Für alle freischaffenden und gewerblich oder baugewerblich selbständig tätigen Mitglieder besteht die Verpflichtung zum Abschluss einer durchlaufenden Berufshaftpflichtversicherung. Objektversicherungen sind ebenso wenig ausreichend wie Ruheversicherungen.

Die Mindestversicherungssummen müssen 250.000 Euro für Sach- und Vermögensschäden und 1,5 Mio. Euro für Personenschäden, zweifach maximiert für das Versicherungsjahr betragen.

Ob die festgelegten Mindestversicherungssummen im Einzelfall für Sie als Mitglied ausreichend sind, sollte Sie individuell prüfen, bzw. mit der Versicherung selbst oder dem Versicherungsmakler klären.

Besteht neben einer Eintragung in das Berufsverzeichnis eine weitere Eintragung in die Liste der Nachweisberechtigten, der Prüfsachverständigen für Brandschutz oder der Berufsgesellschaften, können sich unterschiedliche Mindestversicherungssummen ergeben. Welche Versicherungssummen erforderlich sind, ist der Übersicht über die aktuellen Mindestversicherungssummen (PDF) für Ihre Berufshaftpflicht zu entnehmen.

Angestellte Kammermitglieder oder solche, die als nicht mehr tätig eingetragen sind, müssen keine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen. Angestellte sind über den Arbeitgeber versichert, nicht mehr tätige Mitglieder benötigen keinen Versicherungsschutz, solange sie keine erneute Tätigkeit aufnehmen. Sobald es zu einer Wiederaufnahme der Architektentätigkeit kommt – und eine solche liegt nicht nur dann vor, wenn ein Bauantrag gestellt wird und die Bauvorlageberechtigung erforderlich ist, sondern bereits bei einer Beratungstätigkeit oder Bauüberwachungs- und Planungstätigkeiten – ist dies der Kammer zu melden und eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen.

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