Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Zukunftswerkstatt

Stimmen aus dem Beirat

"Wenn Zukunft schon nicht planbar ist, so sollten wir aber wenigstens dabei mitwirken, sie zu gestalten. Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner können das! Ich setze auf Ihre Mitarbeit und Ihren Sachverstand."
Joachim Exler, Architekt


"Wer in Hessen baut, baut für unsere Zukunft in Hessen. Das in der Zukunftswerkstatt erarbeitete Gesamtziel vor Augen führt bei der einzelnen Bauaufgabe zum besseren Ergebnis. Die Diskussion muss in der Konsequenz die bessere planerische Einzelentscheidung erzeugen."
Christof Nolda, Architekt


"Ich freue mich, dass die Zukunftswerkstatt auch die ländlichen Regionen in den Fokus nimmt, zumal dort riesiges Potenzial und Chancen vorhanden sind. Die Vernachlässigung bei Infrastruktur und regionaler Baukultur hat diese Probleme entstehen lassen und ich erhoffe mir hier wichtige Impulse durch die Zusammenarbeit interdisziplinär denkender Akteure."
Andreas Staubach, Architekt


Grundsätzlich finde ich, dass das Format "Zukunftswerkstatt" und die Art der Aufbereitung der Themen ein richtiger Ansatz sind die AKH in der Themen- und Meinungsfindung zu positionieren. Die Regionalkonferenzen sind ein Mittel, die Basis mit einzubeziehen. Ich hoffe, dass dies fruchtet und auch auf der politischen Ebene Gehör findet.
Monika Slomski, Innenarchitektin


Die Ziele der Zukunftswerkstatt sind vielschichtig und umfassend. Die AKH kann bei der notwendigen thematischen und räumlichen Begrenzung Schlaglichter auf strategische Ansätze richten und somit einen Raum für Ideen und Szenarien und unbedingt auch für neue und unkonventionelle Ansätze öffnen. Der gestufte Prozess der Zukunftswerkstatt muss die besonderen Merkmale des Landes und dessen Dynamik in den Blick nehmen und dabei die großen naturräumlichen und kulturräumlichen Potenziale und Eigenarten einbeziehen. Damit ergibt sich ein Beitrag, in einer deutlich breiter und in vielen weiteren Themenfeldern zu führenden Debatte, zur Entwicklung des Landes auf raum- und flächenrelevanten Ebenen und in weiteren Politikfeldern.
Dieter Herrchen, Landschaftsarchitekt


Die Stärke des Formats Zukunftswerkstatt liegt meiner Meinung darin, dass nach einer facettenreichen Stoffsammlung der Fokus auf Themen gelegt werden kann, die zu Prozessbeginn noch keine Relevanz hatten oder unbedeutend waren. Durch eine breit angelegte Zukunftswerkstatt entsteht im speziellen Fall des regional sehr unterschiedlich ausgeprägten Landes Hessen ein vernetztes Gebilde, das den verschiedensten Akteuren neue Chancen und Aktionsfelder aufzeigen kann.
Cornelius Boy, Architekt


"Erfrischend ist der Vorstoß der Architektenkammer, die Frage „Wie wollen wir in Hessen 2040 leben?“ zu stellen und den Weg der Antwortfindung methodisch unkonventionell zu beschreiten. Der Mix der Teilnehmer in Sachen Kompetenzen, Ortskenntnissen und Erfahrungen hat beim Expertenworkshop zu vielfältigen Ergebnissen und Anregungen für den nächsten Schritt geführt. So wurden sehr bald die geeigneten Beispielregionen mit hohem Entwicklungspotenzial und vielfältigen Problemstellungen aus der Gesamthessenkarte herausgefiltert. Für den nächsten Schritt der Regionalkonferenzen ist ein volles Tableau möglicher Themen und zu vertiefender Fragestellungen gefüllt worden."
Anke Bosch, Landschaftsarchitektin


Ich denke für die Politik, die sich auf Landesebene an den Entwicklungsproblemen und Strukturebenen orientieren muss, kann die Grundlagenanalyse als "Erzählung" extrem wichtig sein. Die hieraus entwickelten Impulse, an exemplarischen Beispielen aus den 4 wirklich grundsätzlich differierenden Anforderungen, zeigen Strategiehaltungen und Entwicklungspotentiale für die Zukunft. Das ist, denke ich, die tatsächliche Stärke dieses Programms.
Carsten Ott, Architekt


"Mit der Zukunftswerkstatt zeigt sich die AKH als kompetentes Netzwerk von Experten, die Themen der Zukunftsentwicklung Hessens in den Fokus nehmen. Die ersten Erkenntnisse der Zukunftswerkstatt bestätigen die These, dass der Wohlstand unseres Landes, unserer Regionen und Städte mehr denn je von zielgerichteter räumlicher Planung abhängt und dass hierzu neue Planungsmethoden notwendig erscheinen. Mit den Regionalkonferenzen besteht nun die Chance, die Diskussion weiter an konkreten Orten zu fokussieren, um daraus Ansatzpunkte für konkrete Projekte zu generieren."
Torsten Becker, Stadtplaner


Die Zukunftswerkstätten bieten das Potenzial, für unterschiedliche hessische Regionen Visionen zu entwickeln, wie auf die Veränderungen und die Herausforderungen der Zukunft reagiert werden kann. Dabei sind die Kenntnisse und die Expertise von Experten vor Ort gefragt, was die Akzeptanz erhöht, zu einer breiten Beteiligung führt und damit auch die erforderliche Relevanz erzeugt. Gleichzeitig wird deutlich, welche Beiträge die Angehörigen unseres Berufsstandes zu diesen Themen leisten können und wie wichtig qualitätsvolle Architektur und Stadtplanung gerade in Zeiten sind, in denen scheinbar große Teile unseres Lebens in digitale, virtuelle Welten ausgelagert werden.
Axel Bienhaus, Architekt


Meine Erwartungshaltung ist, dass die Regionalkonferenzen hessenweit allen Kammermitgliedern die Möglichkeit eröffnen mögen, ihre ortsspezifischen Anliegen in die Zukunftswerkstatt einzubringen. Das Format kann dabei helfen, die Zielsetzungen unseres Berufsstands in Hessen gemeinsam zu gestalten und die Vermittlung unserer Ziele an die politischen Mandatsträger zu befördern. Eine solche Chance zur direkten Einflussnahme halte ich aus berufspolitischen Erwägungen für sehr wünschenswert.
Jens Daube, Architekt


Das Potential des Formats liegt wohl vor allem darin, dass einerseits unter Integration von Mitgliedern diverse Fraktionen der Vertreterversammlung "Kammer" identitätsstiftend gemeinsam etwas für "außen" erarbeitet, andererseits "Kammer" von "außen" auch als gestaltende Institution wahrgenommen werden kann. Eine breite Mitwirkung unserer Mitglieder in den Regionalkonferenzen ist deshalb wünschenswert, weil damit die Akzeptanz dieses Projektes in der AKH-Mitgliederschaft gesichert werden kann - was nach außen hin wiederum dem Ganzen besonderes Gewicht verleihen würde.
Joachim Klie, Architekt, Stadtplaner

Beirat

Die Konzeption der Zukunftswerkstatt wird begleitet durch einen Beirat, bestehend aus Vertretern aller Fachrichtungen, der Verbände und Wahlgruppierungen sowie weiteren Experten:

Präsidium (in Vertretung für den Vorstand AKH)
Dipl.-Ing. Brigitte Holz, A/SP/F, BDA
Dipl.-Ing. Peter Bitsch, A/F, BDA
Dipl.-Ing. Felix Schmunk, A/P, Arch. in planenden u. bauleitenden Ges.
Dipl.-Ing. Joachim Exler, A/F, VFA

Vertreter der Fachrichtungen
Dipl.-Ing. Dieter Herrchen, LA/F
Dipl.-Ing. Anke Bosch, LA/Ö, HVNL
Dipl.-Ing. Victor Kamphausen, LA/F, BDLA
Dipl.-Ing. Annelie Bopp-Simon, STA/SP/Ö, SRL
Dipl.-Ing. Torsten Becker, SP/F, SRL
Dipl.-Ing. Joachim Klie, A/SP/F, BDA
Dipl.-Ing. Jens Daube, A/F, IHA
Dipl.-Ing. Harald Etzemüller, A/F, FoN
Dipl.-Ing. Monika Slomski, IA/F, BDIA

Vertreter der Regionen
Dipl.-Ing. Ulf Begher A/SP/STA/F, SRL, Landesentwicklung/Ländliche Räume
Dipl.-Ing. Axel Bienhaus, A/F, AIV, Metropolregion/ Smart Region
Dr.-Ing. Gabriela Bloem, Regionalverband FRM
Dipl.-Ing. Cornelius Boy, A/Ö, WGAÖ, Frankfurt
Dipl.-Ing. Andreas Staubach, A/F, VfA, Fulda
Dipl.-Ing. Christof Nolda, A/Ö, Kassel
Dipl.-Ing. Reinhold Kulle, Stadtplanung/Denkmalschutz Marburg

Architektensuche

Finden Sie für Ihr Bauvorhaben
das passende Architekturbüro.
Zur Suche