Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Zukunftswerkstatt

Regionalkonferenz Stadtregion Darmstadt

Die überaus gut besuchte Regionalkonferenz in Darmstadt am 12. April 2018 setzte einen weiteren wichtigen Mosaikstein für die Zukunftswerkstatt der AKH.

Nach dem erfolgreichen Startschuss Mitte Dezember in Wiesbaden und dem Expertenworkshop Ende Februar in Frankfurt, bei dem der mit Vertretern der Fachrichtungen, der Verbände und Wahlgruppierungen sowie regionalen Experten besetzte Beirat der Zukunftswerkstatt die Auswahl räumlicher und inhaltlicher Schwerpunkte des Formats diskutierte, fand nun der überaus gut besuchte Auftakt der Regionalkonferenzen in Darmstadt statt:

Ausgangsbasis
Darmstadt zählt als Schwarmstadt zu den TOP Zukunftsstädten Deutschlands. 2017 gewann Darmstadt den Wettbewerb "Digitale Stadt" und setzt damit klare Zeichen für eine zukünftige Entwicklung. Doch Attraktivität hat ihren Preis. Nutzungsdruck, Flächenknappheit, Verkehrsbelastung, Wohnungsmangel stehen nur ausschnitthaft für die Herausforderungen, denen sich die Stadt aktuell stellen muss. Smart City, Smart Region – ein Leitbild für die Stadtregion der Zukunft? Was bedeutet dies für die Raumentwicklung? Ein qualitatives Wachstumsmodell ist gefragt – so die These – das Urbanität und Natur neu verbindet.

Nach der Begrüßung und Einführung durch Präsidentin Brigitte Holz, bei der sie die Chancen und Perspektiven der Zukunftswerkstatt erläuterte, skizzierten Prof. Undine Giseke, Dr. Carlo Becker und Robert Broesi von den projektbegleitenden Büros bgmr Landschaftsarchitekten (Berlin) und MUST Städtebau (Köln) die Stärken und Schwächen der Stadtregion Darmstadt.

Lokale Expertise kam dann von Michael Kolmer (Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt), Thomas Abraham (empirica Bonn), Peter P. Schmidt (Kreative Darmstadt e. V.) und Katja Imhof (Regionalpark Rhein-Main). Sie machten den zahlreichen Besuchern mit Thesen, Zahlen, Fakten zur zukünftigen Entwicklung der Schwarmstadt Darmstadt und viel Engagement Lust auf die anschließende Diskussion verschiedener Szenarien an den sogenannten "Thementischen". Diese Diskussionen verliefen so engagiert, dass es vielen Teilnehmern schwer fiel, sich zur Zusammenfassung der Ergebnisse wieder im Plenum einzufinden.

Das schöne Wetter und der wunderbare Garten des Designhauses auf der Mathildenhöhe boten im Anschluss den Rahmen für weitere anregende Gespräche.

Impressionen

Fotos: AKH/ Christoph Rau

Einladung

 

 

 

 

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