Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Zukunftswerkstatt

Regionalkonferenz Städtekette Marburg / Gießen / Wetzlar

Nach dem erfolgreichen Startschuss Mitte Dezember in Wiesbaden, dem Expertenworkshop Ende Februar in Frankfurt, bei dem der mit Vertretern der Fachrichtungen, der Verbände und Wahlgruppierungen sowie regionalen Experten besetzte Beirat der Zukunftswerkstatt die Auswahl räumlicher und inhaltlicher Schwerpunkte des Formats diskutierte, und der Auftaktkonferenz in Darmstadt fand am 26. April 2018 die zweite Regionalkonferenz in Marburg statt.

Ausgangsbasis
Im Umbruch von der Industrie- zur Wissensgesellschaft werden Bildungsstandorte zunehmend zum Motor von Regional- und Stadtentwicklung. Das Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft birgt große Potentiale. Die Städte Marburg, Gießen,Wetzlar wachsen. Der Anteil der Studierenden an der Gesamtbevölkerung beträgt in Marburg 35 Prozent, in Gießen sogar 44 Prozent. Liegt in einer vernetzten Städtekette, einer dynamischen Wissens- und Forschungsregion die Perspektive? Die besondere räumliche Identität – so die These – sowie die forcierte Entwicklung grüner, blauer, grauer und digitaler Infrastrukturen bietet die Chance einer zukunftsweisenden Regionalentwicklung.

Nach der Begrüßung und Einführung durch Präsidentin Brigitte Holz, bei der sie die Chancen und Perspektiven der Zukunftswerkstatt erläuterte, skizzierten Prof. Undine Giseke, Dr. Carlo Becker und Robert Broesi von den projektbegleitenden Büros bgmr Landschaftsarchitekten (Berlin) und MUST Städtebau (Köln) die Stärken und Schwächen der Region Marburg / Gießen / Wetzlar.

Lokale Expertise kam dann von Dr. Holger Hölscher (Stadtplanungsamt Gießen), Thomas Abraham (empirica Bonn) und Prof. Dr. Christian Diller (Justus-Liebig-Universität Gießen). Sie machten den interessierten Besuchern mit Thesen, Zahlen, Fakten zur zukünftigen Entwicklung der Städtekette an der Lahn und viel Engagement Lust auf die anschließende Diskussion verschiedener Szenarien an den sogenannten "Thementischen". Diese Diskussionen verliefen so engagiert, dass mehrmals dazu aufgerufen werden musste, sich zur Zusammenfassung der Ergebnisse wieder im Plenum einzufinden.

Impressionen

Fotos: AKH/ Christoph Rau
 

Einladung

 

 

 

 

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