Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Zukunftswerkstatt

FAQs zur Zukunftswerkstatt

Warum initiierte die AKH eine Zukunftswerkstatt?
Hessen geht es im Ländervergleich zwar gut. Aber Hessen ist ein Flächenland, in dem sich die Verhältnisse stark unterscheiden, in dem sich Wachstum und Schrumpfung gleichzeitig und viel zu häufig ungestaltet vollziehen. Die Zukunftswerkstatt will den Handlungs- und Planungsbedarf aufdecken und nimmt die Entwicklungsperspektiven Hessens in Stadt und Land in den Blick.

Was ist das Ziel der Zukunftswerkstatt?
Ziel ist es, künftig in einen stärkeren Dialog mit der Politik zu Fragen der Baukultur zu treten. Die Herausforderungen des Strukturwandels, der auch das in weiten Teilen ländlich geprägte Hessen stark betrifft, bedeuten eine große Chance, das Know-how und insbesondere die Innovationskraft des Berufsstandes sichtbar werden zu lassen. Zugleich will die Zukunftswerkstatt Lust auf Planung machen und Politik und Öffentlichkeit eine andere, neue Sicht auf Hessen ermöglichen.

Was sind die Themen der Zukunftswerkstatt?
Die Zukunftswerkstatt rückt wichtige Fragen in den Fokus: Wie wollen wir 2040 in Hessen leben? Wie werden globale Trends wie der demografische Wandel und der Klimawandel, die zunehmende Urbanisierung, aber auch die Digitalisierung die Entwicklung von Regionen in Hessen, von Infrastruktur, von Städtebau und Landschaft verändern? Welche Auswirkungen hat das auf die Architektur? In der Zusammenschau geht es uns um den Erhalt und (Neu-)Gewinn von Lebensqualität in den unterschiedlichen Regionen Hessens.

Wer sind die Akteure der Zukunftswerkstatt?
Die Zukunftswerkstatt wird kontinuierlich von einem Beirat begleitet, der sich auf der Kick-off-Veranstaltung im Dezember 2017 konstituierte. Als externe Inputgeber unterstützen die Büros MUST Städtebau GmbH aus Köln sowie bgmr Landschaftsarchitekten aus Berlin den Werkstattprozess. Der Kreis der Akteure der Zukunftswerkstatt wird sukzessive erweitert: Experten anderer Disziplinen werden hinzugezogen, aber auch alle Kammermitglieder können sich einbringen.

Wie können die Kammermitglieder an der Zukunftswerkstatt mitwirken?
Die Mitglieder sind herzlich eingeladen, bei den Regionalkonferenzen am 12. April in Darmstadt, am 26. April in Marburg und am 2. Mai in Kassel ihre fachlichen sowie lokal- und regionalspezifischen Kenntnisse und Erfahrungen einzubringen.

Wie ist der Beirat zusammengesetzt?
Der 24-köpfige Beirat setzt sich aus Vertretern aller Fachrichtungen, Verbände und Wahlgruppierungen sowie regionalen Experten zusammen.

Wann und wo werden die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt vorgestellt?
Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt werden anlässlich des 50-jährigen Kammerjubiläums in Form einer Ausstellung im Designhaus auf der Mathildenhöhe in Darmstadt präsentiert. Die Vernissage der Ausstellung beginnt am 25. September 2018 um 18 Uhr, die Ausstellung läuft vom 25. September bis zum 14. Oktober 2018.

Was geschieht nach der Ausstellungspräsentation?
Die Ausstellungsergebnisse werden im Rahmen eines Symposiums am 19. Januar 2019 diskutiert. Die Ausstellung ist modular aufgebaut. Da die Inhalte unterschiedlichste Regionen in Hessen betreffen, ist eine Wanderausstellung geplant. Für die jeweiligen Regionen sind zudem Podiumsdiskussionen mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft vorgesehen.

Wann ist der Prozess der Zukunftswerkstatt beendet?
Das Nachdenken über die Gestaltung von Zukunft hört nicht auf. Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt sollen hierzu eine Initialzündung bedeuten.

Zukunftswerkstatt im DAB

DAB Hessen 3 - 2018

 

 

 

 

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