BDA Hessen e.V.

Die Expertise von Architekt­innen und Architekten ist wichtiger denn je: Der Klimawandel erfordert ein hohes Bewusstsein für die Wirkungen des Bauens. Soziale Fragen können nicht länger getrennt von Umweltfragen behandelt werden. Teilhabe sichert kulturelle Vielfalt, die unsere Städte und Gemeinden auszeichnet. Deswegen muss die stabile und leistungsfähige Struktur aus großen und kleinen Büros gestärkt werden. Gesellschaftlich wichtige Aufgaben dürfen nicht kurzfristigen Konjunkturschwankungen geopfert werden.

Durch Planung und Ar­chi­tek­tur gestalten wir unsere Lebensumwelt, unsere Zukunft. Der BDA Hessen tritt für höchste Qualität der gebauten Umwelt ein, für wohlgestaltete, langfristig nutzbare und umweltverträgliche Ar­chi­tek­tur.

BDA Hessen e.V.

Die Kandidat:innen des BDA Hessen treten ein

1. Für ein klimage­rech­tes Bauen

Der Umbau und die Weiternutzung von Gebäuden soll Vorrang vor dem Neubau haben. Die Wiederverwendung von Materialien und der Einsatz nachwachsender Baustoffe müssen gestärkt werden, hat doch der Gebäudesektor das größte Potenzial, vom „Klimasünder zum Klimahelden“ transformiert zu werden.

Hitzeperioden und Starkregenereignissen lässt sich durch städtebauliche und ar­chi­tek­to­nische Konzepte begegnen. Schwammstädte speichern Wasser, intelligente Konst­ruk­tionen sorgen für aus­geglichenes Raumklima und senken den Energiebedarf von Gebäuden. Gut gestaltete und gut nutzbare Gebäude werden wertgeschätzt und weitergebaut statt achtlos abgerissen.

2. Für ein zukunftsfähiges Berufs­bild

Die Welt ändert sich und damit auch die Mittel, mit denen wir unseren Beruf ausüben. Digitalisierung kann dabei ein hilfreiches Instrument sein, es darf aber nicht allein wirt­schaftlichen Interessen überlassen werden. Wir bleiben Generalist:innen! Dabei müssen wir die Zusammen­arbeit mit den Spezialist:innen immer wieder neu gestalten. Der Mangel an Fachkräften erfordert kreative Kooperationen. Junge Architekt:innen müssen die Chance bekommen, die Zukunft ihres Berufs mitzugestalten. Wir treten dafür ein, dass Architekt:innen alle Phasen des Planens und Bauens prägen und auch die Führung neuer Fachlisten hoheitliche Aufgabe unserer Kammer bleibt.

3. Für einen fairen Markt

Die Qualität des Bauens wird gesichert, wenn die beste Idee die Chance bekommt, verwirklicht zu werden, nicht die billigste. Der Marktzugang darf nicht von Alter und Bürogröße abhängig gemacht werden. Ein fairer Marktzugang sichert heute die baukulturelle Basis von morgen. Nur die Vielfalt an Büros sorgt für ein An­ge­bot, das auf individuelle Fragen spezifische Antworten gibt. Die öffentliche Hand hat hierin eine Vorbildfunktion. Wir treten dafür ein, dass Förderung und Unterstützung heute die Basis für ein zukunftsfähiges Bauen morgen legen.

4. Für eine gemeinwohlorientierte Ar­chi­tek­tur

Gute Ar­chi­tek­tur darf keine Frage des Geldes, des sozialen Status oder der Herkunft sein. Qualitätvolle Ar­chi­tek­tur sorgt dafür, dass sich Menschen bei der Arbeit, in der Freizeit und zuhause wohlfühlen. Sie legt die Grundlagen dafür, dass der demografische Wandel nicht zu Vereinsamung führt. Angemessener Wohnraum dient der Wahrung der Menschenwürde. Die Arbeit von Architekt:innen, Landschafts-, Innen­architekt:innen und Planer:innen trägt dazu bei, dass die Entfaltung der Persönlichkeit und Begegnungen gefördert werden.

5. Für eine lebendige und starke Kammer

Die Kammer bündelt die Interessen von Planer:innen und Architekt:innen und vertritt sie gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Dabei stehen Bau­kultur, eine ausgewogene Ent­wick­lung von Stadt und Land, das Bewahren und Ertüchtigen des Bestehenden im Mittelpunkt. Die Kammer ist die Austauschplattform für verschiedene Interessen, Disziplinen und Generationen. Hier wird die Basis des Respekts für- und der Solidarität mit­ein­ander gelegt.

Wir wollen, dass in der Kammer ein lebendiges Miteinander praktiziert wird, um gemeinsame Interessen identifizieren und vertreten zu können. Eine lebendige und starke Kammer dient den Interessen des gesamten Berufs­stands.

Die Spitzenkandidaten des BDA Hessen e.V.

Gerhard Greiner

Foto: Moritz Bernoully, Frank­furt
Dipl.-Ing. (FH) Architekt BDA, 61, Kassel
  • Mitglied der Vertreter­versammlung AKH seit 2014
  • Vorsitzender des BDA Kassel 2014 – 2018
  • Vorsitzender des BDA Hessen seit 2018
  • Vorstands­mitglied Kasseler Ar­chi­tek­turzentrum KAZimKUBA seit 2014
  • Mitglied im Gestaltungs­beirat der Univer­sitätsstadt Marburg seit 2022
  • Lehrtätigkeit an der Technischen Hochschule Nürnberg seit 2022
  • Preisrichtertätigkeit
  • seit 1992 Büro HHS Planer + Architekten AG, Kassel; Mitgründer der AG 2001 und deren Mitinhaber

Holger Zimmer

Foto: Moritz Bernoullly, Frank­furt
Dipl.-Ing., Architekt BDA, 62, Wies­ba­den
  • Vizepräsident der AKH seit 2019
  • Mitglied der Vertreter­versammlung der AKH seit 2014
  • Mitglied der AG Wohnungs­bau der AKH 2009 – 2019
  • Mitglied im AKH Expertenkreis Digitalisierung
  • Vorstands­mitglied BDA Wies­ba­den seit 2008, Mitglied im Landesvorstand
    BDA Hessen 2008 – 2011 und 2016 – 2019
  • Mitglied in verschiedenen Gestaltungsbeiräten
  • Mitglied der Bundesstiftung Bau­kultur, Preisrichtertätigkeit
  • Büro A-Z Architekten BDA, Wies­ba­den

Christian Nasedy

Foto: Moritz Bernoully, Frank­furt
Dipl.-Ing., Architekt BDA, 59, Frank­furt am Main
  • Mitglied der Vertreter­versammlung AKH seit 2009
  • Mitglied im Haushalts­ausschuss der AKH seit 2014
  • Vorsitzender BDA Darm­stadt 2016 – 2023 und Mitglied im Landesvorstand BDA Hessen seit 2016
  • Stellvertretender Landesvorsitzender BDA Hessen seit 2018
  • Preisrichtertätigkeit
  • Büro Dierks Blume Nasedy dbn Architekten BDA, Darm­stadt

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