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DTSTART:20261105T113000Z
DTEND:20261105T180000Z
SUMMARY:Hessischer Architektentag 2026 | PRODUKT-STADT-PRODUKT - Von der produktiven (R)Urbanität zur (r)urbanen Produktivität
LOCATION:Offenbach am Main
ORGANIZER:Messe Offenbach
URL:https://www.akh.de/fortbildung/details/226-ha1-hessischer-architektentag-2026-produkt-stadt-produ-1842
DESCRIPTION:   Globalisierung\, Deindustrialisierung\, Handelskriege bilden auf der einen Seite\, neben technologischem Fortschritt und dem Wandel zur Dienstleistungs- und Freizeitgesellschaft\, auf den anderen Seite\, wichtige Faktoren\, die den Rückzug der industriellen Produktion in Stadt und Land erklären. Dieser Rückzug ist nicht nur vereinzelt sichtbar\, sondern durch Leerstand in den Zentren oder an den Rändern unlängst erlebbar. Im Gegenzug nimmt der Trend zur handwerklichen und zur künstlerischen Produktion\, verstärkt seit der Corona-Pandemie\, wieder zu.  \n   \n  Inwieweit kann das Erbe der funktionalen Stadt mit ihrer Sektorentrennung oder die bisherige (r-)urbane Mischung auf die gegenwärtigen Entwicklungen und zukünftigen Herausforderungen reagieren?  \n   \n  Mit der Neuen Leipzig Charta (2020) und ihren Handlungsdimensionen – der ge­rech­ten\, grünen und der produktiven Stadt – sind die Leitlinien für einen nach­haltigen und gleichzeitig ge­mein­wohlori­en­tier­ten Stadtumbau beschrieben. Wodurch zeichnet sich die „produktive Stadt“ aus und wodurch wird sie baulich-räumlich erfahrbar?  \n   \n  Die produktive Stadt zeichnet sich durch die Synthese traditioneller Industrieareale und neuartiger urbaner Mischstrukturen aus. Öffentliche Räume erfahren eine multicodierte Transformation und fungieren als Orte des sozialen Austauschs. Das städtebauliche Leitbild schließt eine feinkörnige Durchmischung bezogen auf Gebäude-\, Nachbarschafts- und Quartiersebene ein. Offene Raumtypologien sowie hybride Architekturen gewährleisten hierbei eine hohe funktionale Varianz. Begünstigt wird diese Entwicklung durch moderne Fabrikationstechnologien\, die veränderte Nachfrage nach lokalen Erzeugnissen\, Manufakturen\, Urban Farming und dezentrale urbane Energiesysteme.  \n   \n  Die Kon­fe­renz fragt nach integrierten Lösungsansätzen\, die zur nachhaltigen Transformation und zur „(r-)urbanen Resilienz“ beitragen. Gemeinsam mit inter­nationalen Expert*innen werden die unterschiedlichen Konzepte\, Handlungsempfehlungen vorgestellt und po­li­ti­sche Leitlinien diskutiert.  \n   \n Programm: \n   \n   Anmeldung und Registrierung /// 11:30h-12:30h    \n   \n   Begrüßung /// 12:30h   \n   \n  FORUM 1  \n   \n  Trans­formation und Ko-kreative Prozessgestaltung /// Vorträge   \n	 Case Study: Brüssel   ///  Prof. Freek Persyn \, Architekt\,  51N4E\, Brüssel  (angefragt) \n	 Case Study: Madrid ///  Christoph Elsässer \, Team Leader\, Senior Urban Designer\,  West 8 urban design &amp; landscape architecture\, Rotterdam  \n	 Case Study: London ///  Hannah Corlett \, Architekt­in\,  HNNA Ltd - Urban Planning + Landscape Architecture\, London  \n    \n  Im Anschluss Diskussion  \n   \n  PAUSE  \n   \n  FORUM 2  \n   \n  Neue Stadt­bau­steine im/für das Quar­tier /// Vorträge   \n	  IBA Stuttgart 2027 – Backnang West:   Andreas Krauth \, Architekt\, TELEINTERNETCAFE Archi­tektur und Urbanismus\, Berlin \n	  Josephkonsum Leipzig:   Prof. Robert Laser \, Architekt\, bla°   Blässe Laser Architekten PartG mbB\, Leipzig \n    \n  Im Anschluss Diskussion  \n   \n  PAUSE  \n   \n  FORUM 3  \n   \n  Podiumsdiskussion /// Impulsbeiträge   \n	  Potenziale der städtischen\, lokalen und regio­nalen Ökonomien:   Prof. Dr. Stefan Gärtner \, Geschäftsführender Direktor\,    Institut für Arbeit und Technik\, Westfälische Hochschule\, Gelsenkirchen  \n	  Produktive Infrastruktur:   Sabine Hansky \, Director Program &amp; Expert Urban Development\,  Munich Urban Colab MUC\, München  \n	  Projekt­ent­wicklung nach dem Initialkapital-Prinzip:   Anita Schepp \, Architekt­in\,  Montag Stiftung Urbane Räume\, Bonn   \n	  Produktives Quar­tier Gutleut-West Frank­furt am Main:   Sara Schmitt Pacifico \, Referentin\,  Dezernat III – Planen und Wohnen\, Stadt Frank­furt am Main  \n    \n  Statement   \n	  Die obsolete Stadt:   Prof. Stefan Rettich \, Architekt\, Fachgebiet Städtebau\, Univer­sität Kassel \n    \n  Im Gespräch und Verabschiedung   \n	  Gerhard Greiner \, Präsident AKH\, Wies­ba­den \n    \n  Apéro &amp; Get together /// 19 Uhr  \n   \n        Änderungen vorbehalten.     \n   \n  Bitte beachten Sie: Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich einverstanden\, dass Bild- und Filmaufnahmen Ihrer Person erstellt und vom Veranstalter in einer Dokumentation über die Veranstaltung\, für die eigene Berichterstattung über die Veranstaltung print / online / auch digital in allen Publikationen / Medien / Social-Media-Kanälen der AKH\, insbesondere im Deutschen Architektenblatt (online und print) veröffentlicht werden\, sowie in den sozialen Netzwerken der AKH (Instagram\, LinkedIn) eingestellt und geteilt werden. Mir ist bewusst\, dass die Fotos dort von beliebigen Dritten abgerufen und weiterverwendet und weitergegeben werden können. Daraus können keine Ansprüche gegen die AKH\, insbesondere aus Verletzungen des Rechts am eigenen Bild\, abgeleitet werden. Falls Sie nicht damit einverstanden sind\, bitten wir Sie\, uns dies ausdrücklich mitzuteilen.   \n   \n   \n   \n    \n    \n   \n   \n   \n   \n    
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