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Gestaltung von Grün- und Grauflächen und Elektromobilität im Wohnungs­bau

Kennziffer: 220-K44

Termine

Mittwoch, 11.11.2020, 09:30 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort

Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen, Wiesbaden

Referent*innen

Dr. Anna Steidle, Dipl.-Ing. Univ., Landschafts­architektin, München

Manja Blaschkowski, Berlin

8
Fort­bildungs­punkte
4
NWB Wärmeschutz

Seminarbeschreibung

Bezahlbare Wohnungen sind vielerorts Mangelware. Gleichzeitig setzen Städte auch auf den Wohnungs­bau, um auch zukünftig die Bedürfnisse der Stadtbewohner nach Freiräumen, Außenanlagen, Bäumen und grüner Infrastruktur zu decken.

Vielerorts sorgen steigende Grundstückpreise dafür, dass die Flächen, die für die Außenanlagen zur Verfügung stehen, immer kleiner werden. Bei der Planung und Pflege der Außenanlagen sollen aber neue Nutzungen und auch die zukünftigen Anforderungen des Klimawandels und der Biodiversität berücksichtigt werden. 

Allerdings gibt es auch Gebiete in Deutschland, wo gut gestaltete Außenanlagen eine der Voraussetzungen für die Vermietbarkeit sind. Pflege und Betreuung der Grünflächen und Grauflächen im Wohnungs­bau sind in der Regel Betriebskosten. Diese „zweite Miete“ wird durch Pflege der Grün? und Grauflächen im Wohnungs­bau beeinflusst.

Landschafts­architektinnen und Landschafts­architekten müssen zusätzlich noch vielfältige rechtliche Vorgaben, wie z. B. genügend Spielfläche in den Außenanlagen oder die Verwendung von bestimmten Pflanzen, berücksichtigen.

Auch die Elektromobilität gehört zu den aufsteigenden Trends in der Wohnungswirtschaft. Studien prognostizieren für 2030 einen E?Auto?Anteil von mindestens 30 Prozent in Deutschland. Der Trend zur Sharing Economy hält Einzug in der Wohnungswelt: Die Mobilität von Morgen bedeutet, Dinge nicht mehr zu besitzen, sondern an ihnen teilzuhaben, sie nur zu nutzen.

Bisher sind aber E?Mobilitäts?Komplettlösungen für die Wohnungswirtschaft rar, gerade wenn der Prozess von der Beratung über die Installation der Infrastruktur bis hin zum Betrieb umfassend abgedeckt werden soll. Die Frage­stellungen in den Spannungsfeldern Energieversorgung, Gesetzgebung sowie Hardware? und Softwareauswahl sind komplex.

Den Planerinnen und Planern und den Verantwortlichen für die Wohnungswirtschaft kommt deshalb die Frage der Gestaltung von Außenanlagen im Wohnungs­bau und der Berücksichtigung aller (zukünftigen) Anforderungen der Quadratur des Kreises gleich.

Sie suchen Lösungswege aus diesem Dilemma. Lösungswege, die dieses Seminar aufzeigen will. Außerdem geben wir allen Landschafts­architektinnen und Landschafts­architekten die nötigen In­for­ma­tio­nen, um zukünftig auch für die elektro?mobile Zukunft planen zu können.

Seminarinhalte: 

  • Bedeutung der Gestaltung von Außenanlagen im Wohnungs­bau gegenwärtig und zukünftig 
  • Bedeutung und Entwicklung der Elektromobilität 
  • Welche E?Mobilitätskomplettlösungen für den Wohnungs­bau gibt es?
  • Gestaltungsrichtlinien für Grün? und Grauflächen im Wohnungs­bau 
  • Welche Gestaltung brauchen eigentlich die Außenanlagen in einer guten Wohnanlage? Für das Klima, für die Biodiversität, für das Insektensterben?
  • Folgekosten der Gestaltung von Grün? und Grauflächen im Wohnungs­bau
  • Welche Möglichkeiten der Kostensenkung gibt es?
  • Welche Umgestaltungen sind in möglich?
  • Wie kann man Folgekosten schon in der Planung berücksichtigen?

Zielgruppen:
Landschafts­architektinnen und Landschafts­architekten, Verantwortliche für die Gestaltung in der Wohnungswirtschaft, Verantwortliche für die Pflege von Grün? und Grauflächen im Wohnungs­bau

Die Veranstaltung wird für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 5 Unter­richts­einheiten (Wohngebäude), 2 Unter­richts­einheiten (Energieberatung im Mittelstand), 2  Unter­richts­einheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet. 

Teilnahmegebühr

Für Mitglieder der AKH199.00 €
Für Gäste299.00 €
Für Personen mit Ermäßigung149.00 €
Anmeldung

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