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Risseschäden am Gebäude: Ursachen und Schadensbehebung

Kennziffer: 220-K26

Termine

Mittwoch, 16.09.2020, 10:00 - 17:30 Uhr

Veranstaltungsort

Architekten- und Stadt­planer­kammer Hessen, Wiesbaden

Referent*innen

Silke Sous, Dipl.-Ing., Architektin, Aachen

8
Fortbildungspunkte

Seminarbeschreibung

Rissbildungen sind neben Feuchtigkeitsschäden einer der häufigsten Gründe, sich vor Gericht zu streiten. Wegen unklarer oder fehlender vertraglicher Vereinbarungen sehen sich Besteller, also Bauherren, in ihren Erwartungen oft auch bei kleinsten Rissen enttäuscht. Der hinzugezogene Sachverständige wird dann mit einer Vielzahl von Rissbildern konfrontiert, die er unter Berücksichtigung vertraglicher Vereinbarungen sachgerecht bewerten muss.

Das Seminar stellt diese Vielschichtigkeit der Rissbewertung anhand von zahlreichen Praxisbeispielen vor und zeigt fachgerechte Lösungsansätze auf.

Zunächst werden die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Beurteilung von Risseschäden an Gebäuden vermittelt und die gängigen Untersuchungsmethoden erläutert. Die bei Gebäuden auftretenden unter­schiedlichen Verformungsvorgänge sowie bauphysikalische Zusammenhänge werden dargestellt.

Für Sachverständige spielt die Abgrenzung zwischen bereits am Gebäude vorhandenen Rissen zu neu auftretenden Rissen eine wichtige Basis bei der Bewertung von Rissschäden. Weiterhin ist es notwendig, zu unterscheiden, welche Risse zulässig sind und welche zu Recht bemängelt werden. Hierzu gibt das Seminar zahlreiche Hinweise.

Wichtig vor einer Rissinstandsetzung ist die Klärung der Frage, ob die schadensverursachenden Rissvorgänge abgeschlossen sind (z.B. bei Schwindvorgängen) oder ob diese wiederkehren (z.B. bei klimatischen Einwirkungen, erheblichen Windlasten oder wiederkehrenden Erschütterungen). Die Instandsetzungsmethode ist auf diese Voraussetzungen abzustimmen, die im Seminar erläutert werden.

 Aus dem Inhalt:

  • Grundsätze der Rissbewertung
  • Systematische Ursachenermittlung und Untersuchungsmethoden
  • Setzungen, Baugrundverformungen und Erschütterungen als Rissursache
  • Abgrenzung zwischen alten und neuen Rissen
  • Themenkomplex Bauwerksverformung: vertikale und horizontale Verformung sowie  Deckendurchbiegung
  • Instandsetzungsmethoden bei Risseschäden
  • Zulässige Risse

 

Teilnahmegebühr

Für Mitglieder der AKH199.00 €
Für Gäste299.00 €
Für Personen mit Ermäßigung149.00 €
Anmeldung

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