Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Aktuelles

13.09.2018

Kammern für Ausbau der Infrastrukturen – nicht nur bei Digitalisierung

Wie geht es weiter nach der Landtagswahl am 28. Oktober 2018 in Hessen? Wie kann die Politik Hessens Unternehmen und Freiberufler unterstützen? Wie soll die Selbstverwaltung der Wirtschaft weiter gestärkt werden?

René Rock, Thorsten Schäfer-Gümbel, Mathias Wagner, Dr. Heike Winter, Eberhard Flammer, Michael Boddenberg, Moderator Stefan Schröder Foto: Lisa Farkas


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Diese Fragen wurden gestern bei der 5. Gemeinschaftsveranstaltung der hessischen Kammerorganisationen im „Haus des hessischen Handwerks“ in Wiesbaden mit Vorsitzenden der im Landtag vertretenen Fraktionen diskutiert: Mit Michael Boddenberg (CDU), Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), Mathias Wagner (Bündnis 90 / Die Grünen) und Rene Rock (FDP).

Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages, der gemeinsam mit der Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Dr. Heike Winter, die hessischen Kammerorganisationen auf dem Podium vertrat, machte sich vor allem für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Hessen stark: "Die Verkehrsinfrastruktur ist in den vergangenen Jahrzehnten bei weitem nicht mit der wirtschaftlichen Entwicklung mitgewachsen. Wir brauchen eine nach Kapazität großzügige Erweiterung bei Straße und Schiene, auch, aber nicht nur rund um Frankfurt." Wichtig sei dabei, dass Hessen in seiner gesamten Nord-Süd-Erstreckung auch mit der Schiene großzügig und hochfrequent erschlossen werde. Mit Blick auf die Fachkräfteproblematik betonte er zudem, Wirtschaft und Landesregierung müssten gemeinsam das Ansehen der dualen Berufsausbildung hervorheben und steigern.

Der Standort Hessen stehe vor großen Herausforderungen; die Kammern seien dabei kritische und zugleich verlässliche Partner der Politik. „Alle haben ein Interesse daran, dass der Dialog zwischen Politik und Kammerorganisationen nach der Landtagswahl fortgesetzt und intensiviert wird: Damit wir den Standort Hessen gemeinsam voranbringen - für die Wirtschaft, die Gesundheit und das Glück der in Hessen lebenden Menschen“, sagte die Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Dr. Winter im Schlusswort.

Hintergrund

Die 15 Kammerorganisationen in Hessen stehen für das Prinzip der Selbstverwaltung der Wirtschaft und der Freien Berufe. Alle Kammern sind Dienstleister und Interessenvertreter für ihre Mitglieder und damit Ansprechpartner für die Politik.  Sie repräsentieren mehr als 400.000 Unternehmen und rund 100.000 freiberuflich Tätige. Rund 2,4 Millionen Menschen haben in Unternehmen der hessischen Wirtschaft und bei Freiberuflern einen Arbeitsplatz. Mehr als 100.000 junge Menschen finden als Auszubildende eine berufliche Perspektive. 



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