Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Aktuelles

24.09.2018

Hessisches Bauministerium erforderlich: Wohnen als Thema immer wichtiger

Die jüngste Umfrage zum "Hessentrend" zeigt: Verkehr (22 Prozent) und Wohnen (21 Prozent) zählen für die befragten Bürger zusehends zu den wichtigsten landespolitischen Themen.


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Die Architekten- und Stadtplanerkammer begrüßt vor diesem Hintergrund, dass die Bundesregierung am Wochenende den nicht nachvollziehbaren Beschluss revidiert hat, den für die Wohnungsbaupolitik zuständigen Staatssekretär Gunther Adler abzuberufen. "Die Politik muss das sowohl gesellschaftspolitisch wie wirtschaftspolitisch höchst brisante Thema 'Schaffung von Wohnraum für Alle' mit viel mehr Elan angehen als bisher", fordert die Präsidentin der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, Brigitte Holz. "Wenn man in Hessen für die Landtagswahl eines lernen kann, dann das: Ein eigenes Ministerium für Bauen, Stadtentwicklung und Infrastruktur muss kommen!", so Holz.

Die AKH fordert in ihren Wahlprüfsteinen, dass die Landesentwicklung programmatisch ausgerichtet und der gesellschaftliche Zusammenhalt durch Schaffung qualitätsvollen, bezahlbaren Wohnungsbaus gefördert wird. Ein wichtiges Instrument kann dabei sein, die Kommunen bei einer vorausschauenden Liegenschaftspolitik konzeptionell und finanziell zu unterstützen. Ziel ist, weitsichtig planenden Kommunen dämpfenden Einfluss auf die Bodenpreise zu ermöglichen und sie dabei zu unterstützen, Grundstücke im Wege der Konzeptvergabe zu veräußern. "Dabei kommt nicht der den Höchstpreis bietende Investor zum Zug, sondern derjenige, der städtebaulich relevante Ziele des Gemeinwohls mit wirtschaftlichen Absichten am besten verknüpft", erläutert Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Kraushaar.



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