Architekten- und Stadtplankammer Hessen

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07.03.2018

Hessische Zukunftsperspektiven im Blick

Ein spannender Expertenworkshop in der Evangelischen Akademie in Frankfurt führte zur Entwicklung weiterer inhaltlicher Schritte für die Zukunftswerkstatt der AKH.

Fotos: AKH/Christoph Rau


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Nach dem erfolgreichen Startschuss für das Projekt Mitte Dezember in Wiesbaden  diskutierte der mit Vertretern der Fachrichtungen, der Verbände und Wahlgruppierungen sowie regionalen Experten besetzte Beirat der Zukunftswerkstatt nun die Auswahl räumlicher und inhaltlicher Schwerpunkte des Formats. Die zentralen Fragen des anderthalbtägigen Workshops: Wo besteht dringender Handlungs- und Planungsbedarf? Wo können räumliche Potentiale Motor von Entwicklungen sein? An welchen Räumen kann der Berufsstand die Raumrelevanz von Trends sichtbar machen?

Die projektbegleitenden Büros bgmr Landschaftsarchitekten (Berlin) und MUST Städtebau (Köln) stellten den Experten zunächst fünf Regionalportraits und sechs "Themenländer" als eine mögliche Rahmenerzählung für eine strategisch ausgerichtete Landes- und Regionalentwicklung vor. Auf dieser Grundlage verständigten sich die Experten schließlich auf vier Modellregionen, die jeweils beispielhaft für einen bestimmten Strukturraumtyp in Hessen stehen: Darmstadt als Schwarmstadt im Kontext der Metropolregion Rhein-Main, das Städtecluster Marburg/Gießen/Wetzlar, der Vogelsberg als Repräsentant landschaftlich geprägter Räume und die Städte Kassel und Fulda als Ankerstädte für ihr jeweiliges Umland. An gesonderten Tischen wurden die ausgewählten Modellregionen mit ihren Stärken und Schwächen eingehend untersucht.

"Ohne Ihre fachliche und regionale Expertise hätten wir dieses Etappenziel nicht erreicht", bedankte sich Kammerpräsidentin Holz bei den Beiräten für die intensive und erfolgreiche Arbeit. Jetzt ist regionales Know-how gefragt. Bei drei Regionalkonferenzen am 12. April in Darmstadt, am 26. April in Marburg und am 2. Mai in Kassel werden Entwicklungsszenarien der jeweiligen Modellregion zu diskutieren sein. Alle Kammermitglieder sind herzlich eingeladen, dort ihre fachlichen und lokal- und regionalspezifischen Kenntnisse und Erfahrungen einzubringen. "Mit der Zukunftswerkstatt wollen wir Lust auf Planung machen  und Politik und Öffentlichkeit eine andere, neue Sicht auf Hessen ermöglichen", so Kammerpräsidentin Holz in ihrem Abschlussstatement zum Expertenworkshop.



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