Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Aktuelles

22.04.2020

Coronakrise: Architekten blicken mit Sorge in die Zukunft

Eine aktuelle gemeinsame Umfrage von Bundesarchitektenkammer und Bundesingenieurkammer zeigt, dass sich Architekturbüros auf wirtschaftlich schwierige Zeiten einstellen. Der Berufsstand wird vor allem von nachgelagerten Effekten betroffen sein.

Foto: pixabay / Ben Kerckx


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Über 6.000 Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen sowie Stadtplaner haben sich Anfang April Zeit für drängende Fragen zu den Auswirkungen der Coronakrise genommen. Dreiviertel der Befragten spüren bereits konkret die Folgen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19, ein Drittel sogar deutlich negative. Die meistgenannten Probleme stellen abgesagte oder zurückgestellte Aufträge dar (52%), Verzögerungen im Genehmigungsprozess durch eine unterbesetzte öffentliche Verwaltung (41%) sowie Störungen auf der Baustelle (34%). Ab dem 2. Halbjahr 2020 rechnen Architekten und Ingenieure insgesamt mit einer deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und finanziellen Einbußen. Innenarchitekten sind jetzt schon am stärksten betroffen.

Mehr Informationen und die Ergebnisse der Befragung von Architekten aller Fachrichtungen und Stadtplaner finden Sie auf den Internetseiten der Bundesarchitektenkammer.



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