Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Aktuelles

30.03.2020

Corona-Soforthilfe kann jetzt beantragt werden

Anträge zum Corona-Soforthilfeprogramm des Landes Hessen können ab sofort auf der Online-Plattform des Regierungspräsidiums Kassel gestellt werden.

Abb.: pixabay / geralt


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Der Bund und das Land Hessen unterstützen mit einem millionenschweren Soforthilfeprogramm Solo-Selbstständige, Freiberufler, Künstler*innen und Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiter*innen. Dafür wurde das Bundesprogramm um eigene Landesmittel kräftig aufgestockt. Beim Regierungspräsidium Kassel können ab sofort in einem Online-Verfahren Anträge auf die Corona-Soforthilfe gestellt werden.

Der Antrag auf Soforthilfen wird ausschließlich auf der dafür eingerichteten Online-Plattform des Regierungspräsidiums Kassel gestellt: http://www.rpkshe.de/coronahilfe/

Informationen zu den Unterlagen, die für den Online-Antrag notwendig sind und vor dem Ausfüllen des Antragsformulars vorbereitet werden müssen: 

  • Vorjahresumsatz
  • Personalausweis, Reisepass oder entsprechendes anderes Ausweisdokument: Nummer und Scan der Vorderseite
  • Steuerunterlagen als Scan:
  • als Einzelunternehmer bzw. -unternehmerin: den letzten Einkommensteuerbescheid
  • bei mehreren Unternehmen: den letzten Feststellungsbescheid
  • bei Personengesellschaften: den letzten Feststellungsbescheid
  • bei Kapitalgesellschaften: den letzten Umsatzsteuerbescheid (wenn nicht vorhanden: letzte Umsatzsteuervoranmeldung bzw. Transferticket zur Umsatzsteuer aus ELSTER)
  • bei allen Unternehmen mit mehr als 5 Beschäftigten: die letzte Lohnsteueranmeldung
  • Steuernummer
  • Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
  • Firmenkonto mit IBAN, BIC und Name der Bank
  • Zahl der Mitarbeiter mit jeweiliger wöchentlicher Arbeitszeit und umgerechnet in so genannte Vollzeitäquivalente (s.u.)
  • kurze Beschreibung, wie die Schwierigkeiten und der Liquiditätsengpass entstanden sind
  • Betrag des Liquiditätsengpasses

Informationen zur Berechnung der Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in so genannte Vollzeitäquivalente: 
Die Zahl der Beschäftigten muss in Vollzeitäquivalente umgerechnet werden, aufgeschlüsselt nach der jeweiligen regulären Wochenarbeitszeit. Wer bis 20 Stunden in der Woche arbeitet, wird halb gezählt (Faktor 0,5), wer bis einschließlich 30 Stunden arbeitet, zählt dreiviertel (Faktor 0,75). Alles darüber zählt als Vollzeitkraft. Beschäftigte auf 450-Euro-Basis werden mit dem Faktor 0,3 veranschlagt. Auszubildende zählen als Vollzeitkräfte.

Weitere Informationen finden Sie hier:



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