Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Aktuelles

01.11.2018

700 Teilnehmer beim Hessischen Architektentag in Neu-Isenburg

"Smart Home – Wie werden wir in Zukunft wohnen?" am 31. Oktober

Fotos: AKH/ Christof Bodenbach


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Gestern lud die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) zum Hessischen Architektentag nach Neu-Isenburg ein. Der Architektentag zählt zu einem der wichtigsten Termine für Architekten und Stadtplaner in Hessen. Über 700 Architekten und Planer diskutierten in der ausgebuchten Hugenottenhalle aktuelle Fragen nach zukunftsweisenden Wohnformen, der Verknüpfung von Wohnen, Arbeiten und Mobilität und der Nachhaltigkeit smarter Gebäude und Quartiere in der Stadt von morgen.

Mit dem Leitthema "Smart Home" wurde in diesem Jahr der Fokus auf die Zukunft des Wohnens gerichtet. Experten aus dem In- und Ausland, darunter Prof. Werner Sobek aus Stuttgart und Julian Weyer vom Büro C.F. Møller aus dem dänischen Aarhus, zeigten anhand von Beispielen für intelligentes Wohnen und Arbeiten die Vielfältigkeit dieses Themas und die Relevanz für alle Bürger.

Den Termin drei Tage nach der hessischen Landtagswahl nutzte die Präsidentin der AKH, Brigitte Holz, in ihrer Eröffnungsrede für einen Appell an die künftige Landesregierung: "Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen wirbt nach wie vor unüberhörbar dafür, die Themen Wohnen, Bauen, Infrastruktur und Stadtentwicklung in einem Ministerium zu bündeln, da nur so sichergestellt werden kann, dass dringend benötigter, aber auch zukunftsweisender Wohnraum in ganz Hessen geschaffen wird."

"Die Frage nach der Zukunft des Wohnens", so Holz weiter, "geht weit über intelligente Kühlschränke, die Steuerung von Haustechnik und implantierte Wohnungsschlüssel hinaus. Die Kammer stellt diese Frage nicht ohne Grund. Denn nicht nur Architekten und Stadtplaner diskutieren darüber, sondern alle, die von Energieversorgung, Digitalisierung und Mobilität betroffen sind – wir alle also. Im Umgang mit Wohnungsmangel, Staus und Lärm sind innovative Lösungen gefragt. Nicht nur in Gebäuden, sondern auch in Quartieren und Städten liegen große Potenziale für Ressourcenschonung, Klimaschutz und intelligente Vernetzung, die Architekten und Stadtplaner zum Wohle aller nutzen können."



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