Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Unsere Fortbildungsangebote

Das zulässige Maß der baulichen Nutzung im Innenbereich - Chancen und Grenzen

Akademie, Planungs- und Baurecht, Kennziffer: 118-R6
Referenten

Prof. Dr. Lutz Eiding, Hanau

Termin Mittwoch, 21.03.2018, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Anmeldung bis: Mittwoch, 07.03.2018
Zur Anmeldung
Veranstaltungsort Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, Wiesbaden
Teilnahmegebühr
Für Mitglieder der AKH
159,00 €

Für Gäste
185,00 €

Für Personen mit Ermäßigung
80,00 €
4 Fortbildungspunkte

  • Erläutert wird zunächst der Gesamtzusammenhang der „Einfügensprüfung“ des § 34 BauGB.

    • Was ist ein im Zusammenhang bebauter Ortsteil?
    • Abgrenzung des Innenbereichs zum Außenbereich, auch bei größeren Freiflächen innerhalb des Siedlungsbereiches (Stichwort: „Außenbereichsinsel im Innenbereich“).

  • Ausgangspunkt der Betrachtung ist im Weiteren die Struktur der Einfügensprüfung.

    • Zentrale Bedeutung bei der Bestimmung des zulässigen Maßes der baulichen Nutzung hat die Bestimmung der näheren Umgebung, des sog. räumlichen Umgriffs. Hier erfolgt bereits eine entscheidende Weichenstellung.
    • Innerhalb der näheren Umgebung ist sodann der Bebauungsrahmen zu ermitteln. Dabei ist die Frage zu klären, was zur prägenden Bebauung gehört und wo oberer und unterer Bezugspunkt des Bebauungsrahmens liegen.
    • Die eigentliche Einfügensprüfung erfolgt sodann durch einen Vergleich zwischen Vorhabendaten und Bebauungsrahmen. Hält sich das Vorhaben innerhalb dieses Bebauungsrahmens oder ist es rahmenüberschreitend? Was ist die Konsequenz von Rahmeneinhaltung und Rahmenüberschreitung?
    • Einfügungsnachweis als Teil der Bauvorlagen in der Praxis ggf. mittels detaillierter Bestands-aufnahme der vorhandenen Bebauung.

  • Welche Parameter spielen im Rahmen der Einfügensprüfung eine Rolle und welche nicht?

Der Stoff wird anhand von etlichen Beispielen aus der Praxis veranschaulicht, die Gelegenheit zum fachlichen Dialog zwischen Referent und Teilnehmer bieten.