Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Architektur studieren in Hessen

Ab wann darf ich mich Architekt nennen?

Wer Architektur studiert und einen entsprechenden Hochschulabschluss erworben hat, ist noch kein Architekt:

Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner sind wie z.B. Arzt und Rechtsanwalt in Deutschland sogenannte „verkammerte Berufe“. Erst mit der Eintragung in ein Berufsverzeichnis einer Architektenkammer erwirbt der Eingetragene das Recht, die geschützte Berufsbezeichnung zu führen und selbstständig und eigenverantwortlich den Beruf des Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten oder Stadtplaners auszuüben.

Von der Seite des Verbrauchers und damit des Auftraggebers aus gesehen bedeu­tet die Kammermitgliedschaft seines Auftragnehmers eine Qualitätssicherung zu sei­nen Gunsten. Er darf sich darauf verlassen, dass ein gewisser Standard im Hinblick auf die Ausbildung, die Berufsausübung und die kontinuierliche Fortbildung gewahrt ist und der Berufsangehörige uneingeschränkt berufsfähig ist.

Die Voraussetzungen für die Eintragung in die Berufsverzeichnisse regeln die Archi­tektengesetze der Länder, in Hessen das Hessische Architekten- und Stadtplanerge­setz (HASG).

Danach kann in Hessen in das Berufsverzeichnis des entsprechenden Fachgebietes eingetragen werden, wer

  1. eine den Berufsaufgaben entsprechende berufsqualifizierende Ausbildung in einem Studiengang an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Hoch­schule oder einer vergleichbaren Ausbildungseinrichtung mit einer Prüfung auf Hochschulniveau erfolgreich abgeschlossen hat und
  2. eine nachfolgende hauptberufliche praktische Tätigkeit in dem betreffenden Fachgebiet erbracht hat (Berufspraxis).

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