Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Vergabe + Wettbewerbe

FAQ Teilnahmewettbewerb:

Wie wird der Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erbracht?

Als Beleg der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers oder Bieters kann der öffentliche Auftraggeber in der Regel die Vorlage einer oder mehrerer Unterlagen verlangen (§ 45 Abs. 4 VgV):

  • entsprechende Bankenerklärungen,
  • Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung,
  • Jahresabschlüsse oder Auszüge von Jahresabschlüssen, falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem der Bewerber oder Bieter niedergelassen ist, gesetzlich vorgeschrieben ist
  • eine Erklärung über den Gesamtumsatz und ggf. den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auf­trags; eine solche Erklärung kann höchstens für die letzten drei Geschäftsjahre verlangt werden und nur, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Sofern ein Mindestjahresum­satz verlangt wird, darf dieser das Zweifache des geschätzten Auftragswerts nur überschrei­ten, wenn aufgrund der Art des Auftragsgegenstands spezielle Risiken bestehen. Der öffentli­che Auftraggeber hat eine solche Anforderung in den Vergabeunterlagen oder im Vergabe­vermerk hinreichend zu begründen (§ 45 Abs. 2 VgV).

Gem. § 45 Abs. 5 VgV kann ein Bewerber oder Bieter, der aus einem berechtigten Grund die gefor­derten Unterlagen nicht beibringen kann, seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit auch durch Vorlage anderer, vom öffentlichen Auftraggeber als geeignet angesehene Unterlagen belegen.


erstellt: ByAK, 07/2016

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