Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Vergabe + Wettbewerbe

FAQ Auftragsverhandlung:

Inwieweit sind Zuschlagskriterien vom Auftraggeber bekannt zu machen?

Sowohl die Eignungs- wie auch die Zuschlagskriterien und deren Wichtung sind in der Auf­tragsbekanntmachung und/oder den Vergabeunterlagen anzugeben (§§ 122 Abs. 4 GWB i.V.m. § 42 VgV, §§ 127 Abs. 5 GWB i.V. § 58 Abs. 3 VgV).

Der Auftraggeber ist an diese Angaben gebunden, eine nachträgliche Abweichung bei der Wertung ist nicht zulässig (OLG Frankfurt, Beschluss vom 28.02.2006 – 11 Verg 15/05).
Unterkriterien, die nicht im Voraus festgelegt waren, dürfen nur zur Wertung herangezogen werden, soweit sie nicht die bekannt gegebenen Hauptkriterien ändern, nicht in Diskriminierungsabsicht fest­gelegt wurden und nichts beinhalten, was die Vorbereitung der Angebote hätte beeinflussen können (EuGH, Urteil vom 24.11.2005 – Rs. C-331/04).


erstellt: ByAK, 07/2016

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