Architekturbücher
Zur Alltagstauglichkeit unserer Städte
Bausparkassen, Bauträger, Städtebauinstitute und die Wohnforschung stellen in neueren Befragungen und Studien einen verstärkten Trend in die Stadt fest. Neben der Lust zum Wohnen im Grünen gibt es demnach noch andere Wünsche und damit Anlass, am Markt entsprechend unterschiedliche Angebote zur Wahl zu stellen.
Der Wechsel aus Suburbanisierung und Reurbanisierung ist vielleicht aber nur eine kleine und vorübergehende Welle in einem viel umfassenderen Anpassungsprozess der menschlichen Lebenswelt an einen säkularen ökonomischen Wandel. An einen Wandel, der sich aus den technischen Erfindungen des Menschen ergibt und dessen Einflüsse auf individuelles Handeln und Zusammenleben aufzufangen sind durch die kritisch reflektierte Weiterentwicklung dessen, was wir Stadt nennen:
Zum einen ist immer wieder zu fragen, welchen Einfluss Siedlungs- und Quartiersstrukturen – bei allen Unterschieden in den Präferenzen – auf das alltägliche Wohlergehen und das Zusammenleben haben, zum anderen, auf welche Mechanismen der Siedlungsentwicklung zu achten ist, damit beim anstehenden Umbau der vorhandenen Siedlungsgefüge unterschiedliche Bedürfnisse und Präferenzen wirklich gleichberechtigt zum Tragen kommen können.
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