Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Architektur macht Schule

Arbeitsaufgaben

  • Lesen Sie sich die Texte durch und nehmen Sie die Karte Lübecks zu Hilfe: Interpretieren Sie den Stadtgrundriss mit seinen Kirchen und öffentlichen Bauten einerseits, den Wohn- und Handelsquartieren andererseits als Gefüge von Machtverhältnissen!

  • Diskutieren Sie:
    Der Grundriss von Lübeck (und anderer Städte) war Ausdruck einer bestimmten politischen Konstellation, die inzwischen eine völlig andere ist. Was kann dieser Grundriss heute noch bedeuten, da eine ganz andere politische und gesellschaftliche Konstellation herrscht?

  • Warum wird die Stadt nicht umgebaut und für die heutigen Anforderungen - vom Verkehr bis zu den Bauten - hergerichtet - was die Bürger früherer Zeiten gemacht hätten?

  • Die Aufnahme in die Liste des „Welterbes“ der Unesco bedeutet eine Auszeichnung, aber auch eine Verpflichtung. Diese heißt: Möglichst viel des vorhandenen, alten Zustandes zu bewahren. Andererseits ist Lübeck eine lebendige Stadt von rund 210 000 Einwohnern. Die beiden Aspekte können sich zumindest teilweise widersprechen. Wie kann man Lösungen finden, die nicht einseitig die eine oder andere Seite dominieren lassen? Soll man eine Stadt zum Museum machen? Soll man sie für den heutigen (Container-)Verkehr passend machen?

  • Die Bürger der Stadt haben in den letzten Jahren immer wieder Probleme gehabt, sich mit Neubauten anzufreunden - zum Teil wurden auch Planungen abgelehnt (Stadtbausenator a. D. Volker Zahn). Sind die Bürger „unmodern“? Was könnten ihre Motive sein?

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