Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Architektur macht Schule

Neue Hypothesen über den Ort der Varusschlacht

„Bisher gab es in der Historik, zur römischen Präsenz der Römer zwischen Weser und Elbe, allenfalls Hypothesen. Doch (F. H. Rainer; Anm. d. Verf.) Friebe hat etliche große Rätsel aus der Römerzeit in Germanien gelöst.

Alle wichtigen Schlachtfelder des germanischen Befreiungskriegs 9 bis 16 n. Chr., deren Austragungsorte bisher unbekannt waren, wurden von ihm mit nachvollziehbarer, theoretischer Vorarbeit lokalisiert, und im jeweiligen Gebiet eindeutig nachgewiesen. So das Varusschlachtfeld, das Schlachtfeld "campus Idistaviso" und das Schlachtfeld "Am Angrivarierwall".

Besonders interessant ist, dass er die pontes longi konkret dort belegen konnte, wo weniger versierte Forscher bisher ein "Varusschlachtfeld Kalkriese" weismachen möchten.

Die Entdeckung des Varusschlachtfeldes ("Schlacht im Teutoburger Wald") ist deshalb bedeutsam, weil die Varusschlacht den Anfang vom Ende der Römerherrschaft in der bis zur Elbe reichenden Provinz Germania magna einläutete. Im Bewusstsein der Völker Germaniens weckte diese Schlacht jenes Gemeinschaftsgefühl, das Voraussetzung dafür war, dass sich aus unterschiedlichen Völkern und Stämmen späterhin ein Volk, das Deutsche Volk, entwickelte.

Nicht im Teutoburger Wald, nicht bei Kalkriese wurde die berühmte Schlacht geschlagen, sondern im Nordharzgebiet, auf der Fläche eines römischen Saltus bei Halberstadt, und zwar am 29. Juli des Jahres 9 n. Chr. (+/- 1 Tag).

Über keine Schlacht der Antike hat man umfangreicher geforscht oder kontroverser geschrieben, und kein Schlachtfeld intensiver gesucht und so oft "gefunden".

Aus Texten der antiken Autoren erarbeitete Friebe seine eigene "Wegbeschreibung" zum Schlachtfeld, was vor ihm schon Zigtausende erfolglos versucht hatten. Beim Studium der Texte mit "eigenen Augen und eigenem Sinn" stellte er fest, dass darin umfangreiche Informationen enthalten sind, die zuvor niemand erkannt hat. Deshalb unterscheidet sich seine Arbeit von anderen erheblich, denn sie spinnt um Zufallsfunde herum keine Legende. Mit Friebes Angaben kommt man "metergenau" dorthin wo römische Relikte vorhanden sind. Seiner Vorarbeit folgend, wurden auf dem von ihm lokalisierten Varusschlachtfeld und der Fläche des letzten Varuslagers schon zahlreiche Funde gemacht. Im Varuslager sogar solche mit Inschrift VARI bzw. VARII.

Spannend wie im Kriminalroman deckt Friebe auch einen "wissenschaftlichen Lapsus" auf. Personen aus dem engeren Kreis um Professor Dr. Wolfgang Schlüter, Osnabrück, machen offensichtlich, zur Förderung ihrer Karriere, mit unrichtigen Arbeiten der Wissenschaft und der Öffentlichkeit weis, bei dem Ort Kalkriese würde das Varusschlachtfeld liegen. (...)

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http://www.varusschlacht-am-harz.de/varus_arminius.htm

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