Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Architektur macht Schule

Arbeitsaufgaben

  • Beschreiben Sie den Eindruck, den der originale Reichstagsbau nach den Bildern (Buch S. 83) auf Sie macht. Versuchen Sie zu bestimmen, was diesen Eindruck hervorruft (Architekturformen? Welche?) Verändert sich der Eindruck bei Anblick (Buch S. 81, 86) des heutigen Reichstags? Wodurch?

  • In Günter Kühnes Anmerkungen über Baumgartens Arbeit taucht zum ersten Mal der Begriff einer „demokratischen“ Architektur auf. Tatsächlich entstand der Reichstag zu einer Zeit, da es eine Demokratie in unserem heutigen Sinne noch nicht gab. Was kann der Begriff bedeuten?

  • Die Dokumente von
    - Gerhard Ullmann über Fosters Umbau des Reichstagsgebäudes
    (Buch S. 84 f),
    - Daniel Dagan über seine Sicht des neuen Reichstagsgebäudes
    (Buch S. 84) und
    - Wolfgang Thierse im Interview mit Michel Mönninger (Buch S. 86)
    beschreiben, wie ein Gebäude seine Funktionen ändert, teilweise auch seine Baugestalt, und wie dieses Gebäude als Symbol für ganz unterschiedliche Inhalte stehen kann. Listen Sie die unterschiedlichen Symbolgehalte chronologisch auf und ordnen Sie ihnen Bauformen (Fotos) des Reichstags zu.

  • Diskutieren Sie:
    Der Reichstag wurde für einen - nur bedingt „demokratischen“ - Zweck gebaut. Kann man so ein Gebäude beliebig umfunktionieren?

    Wo kann eine zeitgemäße, Demokratie repräsentierende Architektur ansetzen (z.B. in gläsernen Fassaden, die Transparenz signalisieren sollen?)? Wie gelingt es Foster, den Gedanken der Volkssouveränität auszudrücken?

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