Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Architektur macht Schule

Zur politischen Dimension der Olympischen Spiele 1936

Franz Miller, 1936

 

„Die Berliner Spiele sind vorüber, aber sie werden nicht der Vergessenheit verfallen. Zu groß und erhaben ist die Gestaltung gewesen, die das Reich und das deutsche Volk dem olympischen Gedanken gegeben haben. Deutschlands Stolz und Freude ist es, dass es dieses Fest hat schenken dürfen. Sein ehrlichster Wunsch will den Gleichklang, die Ritterlichkeit und Kameradschaft, die diesen Weltspielen das Gepräge gaben, und den Geist des olympischen Friedens dieser Tage überdauern und in aller Welt fortwirken sehen.

(...)

Fast Tag für Tag hat der Führer unter uns geweilt. Diese lebendige und verbundene Anteilnahme hat unsere Gäste mit Staunen und Verwunderung erfüllt und sie haben uns ehrlich um diesen Mann beneidet, der Schirmherr und Förderer dieser Spiele durch die Tat geworden ist. (...) Die hochgehenden Wogen der Liebe und Verehrung, die Millionen Deutscher dem Führer während dieser Olympischen Spiele entgegenbrachten, haben vielen die Augen geöffnet, denen eine gewisse Hetzpresse oft einreden wollte, Adolf Hitler wage sich nicht unter das Volk. (...) Ungezählte Ausländer haben in diesen glückhaften Wochen das neue Deutschland kennen und achten gelernt und sind zu Kündern der Wahrheit geworden.“

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Franz Miller u.a.: So kämpfte und siegte die Jugend der Welt. München 1936

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