Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Aktuelles

27.06.2017

Zweiter Vorstoß für eine neue Beitragsordnung ohne Mehrheit

Foto: Nils A. Petersen, Passau


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Der Beschluss einer neuen Beitragsordnung war einer der zentralen Tagesordnungspunkte bei der heutigen Vertreterversammlung. Das von einem interfraktionellen Beratenden Ausschuss erarbeitete neue, einkommensorientierte Beitragsmodell bekam in der entscheidenden Abstimmung 25 Stimmen – für den Beschluss wäre eine qualifizierte Mehrheit von 33 Stimmen notwendig gewesen. Es bleibt somit bei der geltenden Beitragsordnung, die zur Beitragsfestsetzung zwischen selbstständigen und nichtselbstständigen Kammermitgliedern unterscheidet: Nichtselbstständige zahlen wie bislang die Hälfte des Beitrags der Selbstständigen (aktuell € 237,50 bzw. € 475).

Die neue Beitragsordnung sollte sich allein am jeweiligen beruflichen Jahresbruttoeinkommen orientieren. Es sollte künftig vier Beitragsstufen geben: 210 € (Jahresbruttoeinkommen bis 24.000 €), 275 € (Jahresbruttoeinkommen ab 24.001 € bis 38.500 €), 370 € (Jahresbruttoeinkommen ab 38.501 € bis 58.000 €) und 465 € (Jahresbruttoeinkommen ab 58.001 €).

Ein ausführlicher Bericht zur Vertreterversammlung folgt in der August-Ausgabe des Deutschen Architektenblatts.

Zum Hintergrund: Schon in der ersten Vertreterversammlung des Jahres 2016 war über eine neue Beitragsordnung diskutiert worden, die vorliegenden Vorschläge fanden aber nicht die erforderliche Mehrheit. Eine erneute, mit dem Antrag eines interfraktionellen Kreises von Vertreten aus BDA, BDB, FoN, IHA und VfA angestoßene Debatte in der zweiten Vertreterversammlung 2016 führte dann zu dem nahezu einstimmigen Beschluss, einen Beratenden Ausschuss zu bilden. Dieser Ausschuss erarbeitete das nun zur Abstimmung gestellte Beitragsmodell; dem Ausschuss gehörten alle Verbände und Wahlgruppierungen der Vertreterversammlung sowie der Haushaltsauschuss und die Arbeitsgruppe „Angestellte und beamtete Architekten und Stadtplaner“ mit je einem Delegierten sowie zwei Vertreter des Vorstands an, die Geschäftsführung der AKH wurde beratend hinzugezogen.



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