Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Aktuelles

29.11.2017

Was die Zukunft bringt

Im Mittelpunkt der gestrigen Vertreterversammlung im Haus der Architekten standen die Themen Digitalisierung, Zukunftswerkstatt, Haushalt und Mitgliedsbeiträge.

Präsidentin Brigitte Holz berichtete zum Stand der Dinge.

Axel Bienhaus referierte zum Thema „Living 2040+“.


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In ihrer einleitenden Rede skizzierte Präsidentin Brigitte Holz die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung – insbesondere die Einführung der Planungsmethode BIM – auf den Berufsstand der Architekten und nannte die Entwicklung „beeindruckend, eine Chance für unseren Berufsstand und gleichzeitig konfliktträchtig.“ Spannend sei dabei die Frage „Wer hat etwas davon, BIM so zu forcieren, wie dies derzeit geschieht?“ Ihre Antwort: Politik und Bauindustrie, aber auch Softwarehersteller. „Die Politik möchte als wichtiger öffentlicher Auftraggeber verkünden können: Alles im Griff: Kosten, Termine, Qualität dank BIM garantiert“, so Holz und führte weiter aus: „Bei der Bauindustrie steht die Idee im Raum, mit der Chiffre BIM eine verschobene Wertschöpfungskette zu etablieren.“ Umso wichtiger seien strategische Bündnisse für die AKH, wie der Anfang November von hessischen Kammern, Verbänden und Unternehmen der Bauwirtschaft gegründete „BIM-Cluster Hessen e.V.“, dessen 2. Vorsitzender AKH-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Kraushaar ist. Darüber hinaus verwies sie auf den „BIM Standard Deutscher Architektenkammern“, der unter maßgeblichem Engagement der AKH konzipiert wurde und bundesweit einheitliche Fort- und Weiterbildungsangebote bei BIM sichert.

Ein weiteres zentrales Thema ihrer Rede war die Zukunftswerkstatt, mit der die Kammer künftig in einen stärkeren Dialog mit der Politik über die Entwicklungsperspektiven Hessens in „Stadt und  LAND“ treten möchte. Da trifft es sich gut, dass die AKH im September 2018 ein halbes Jahrhundert alt wird und nahezu gleichzeitig die nächsten Landtagswahlen ins Haus stehen. Die initiierten Aktivitäten werden die Binnen- und Außenwahrnehmung der Kammer befördern, ebenso wie die Identifikation der Mitglieder mit der Kammer, ist sich die Präsidentin sicher.

In einem Exkurs widmete sich Axel Bienhaus, geschäftsführender Gesellschafter der AS+P Albert Speer + Partner GmbH, dem Thema Digitalisierung primär aus stadtplanerischer Sicht und entwarf unter dem Stichwort „Living 2040+“ verschiedene Zukunftsvisionen. 

Darüber hinaus erläuterte Schatzmeister Joachim Exler die Haushaltspläne 2018 für die Kammer und die Akademie der AKH, die nach intensiver Diskussion beschlossen wurden. Die Mitgliedsbeiträge der AKH bleiben auch in 2018 – und damit im sechsten Jahr in Folge! – stabil.

Ein ausführlicher Bericht folgt in der Januar-Ausgabe des Deutschen Architektenblatts.



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