Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Unser Thema der Woche: 3. Hessischer Baugipfel ein voller Erfolg!

Wirtschaftsminister Dieter Posch eröffnet vor 150 Teilnehmern mit Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der AKH, den 3. Hessischen Baugipfel am 14. Februar im Hessischen Landtag und betont die Bedeutung von Know How und aktuellem Wissen sowie auch die Chancen, die der demografische Wandel für Architekten und Planer bietet.

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3. Hessischer Baugipfel am 14. Februar im Landtag

Mehr als 150 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich mit dem Thema "Zukunftsorientiertes Bauen – Demografischer Wandel als Herausforderung“ auseinanderzusetzen. Neben den baulichen Anforderungen an Gebäude im Zusammenhang mit Barrierefreiheit und unversaler, flexibler Nutzbarkeit wurden auch die infrastrukturellen Herausforderungen etwa für den öffentlichen Personennahverkehr oder die Wasserver- und -entsorgung intensiv diskutiert.

Schon im Rahmen der Bergrüßung der Teilnehmer wies die Präsidentin der AKH Barbara Ettinger-Brinckmann darauf hin, dass der Demografische Wandel auch veränderte Bedürfnisse der Menschen auslöse und hierauf durch die Gestaltung und Ausführung der Häuser und Wohnungen, in denen gelebt und gearbeitet werde, reagiert werden müsse. „Das muss geplant werden, Architekten und Stadtplaner sind die dafür ausgebildeten Fachleute.“ - so Ettinger-Brinckmann. 

Posch wies auch auf die Chancen für Architekten und Planer hin, die die neuen Anforderungen der veränderten demografischen Zusammensetzung mit sich bringen: „Das Bauwesen ist eine der Säulen und ein Motor unserer Wirtschaft. In kaum einem anderen Sektor wird entsprechendes Kapital freigesetzt. Für Planer und Fachunternehmen ist gerade heute ein Wachstum in diesem Markt durch Kompetenz und die Kenntnis um aktuelle Entwicklungen, neue Technologien und innovative Systeme möglich. Der Schlüssel für erfolgreiche Bauaufgaben und Wertschöpfung ist der gleiche wie in allen anderen technologischen Bereichen im europäischen Wettbewerb: „Wissen und Know How“.

Nach einer allgemeinen Einführung durch Prof. Dr. Dr. Wulf Bennert von der Stiftung Schloss Ettersburg in das Thema Bauen und demografischer Wandel rief Prof. Dr.-Ing. Gerhard Loeschke von der Hochschule Karlsruhe zum kritischen Umgang mit der DIN 18040 auf. Frau Schneider von der Obersten Bauaufsicht des HMWVL erläuterte das Verhältnis von Barrierefreiheit zum Bauordnungsrecht bevor Prof. Dr. Jochen Monstadt und Martin Schmidt von der TU Darmstadt konkrete Auswirkungen des demografischen Wandels auf die regionale Versorgung am Beispiel des ÖPNV und der Siedlingswasserwirtschaft vorstellten. Vor der abschließenden sehr lebhaften Podiumsdiskussion erläuterte Prof. Günter Pfeifer von der TU Darmstadt die besonderen Bedürfnisse von Menschen im 3. Lebensabschnitt.

 

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Weitere Informationen zum „3. Hessischen Baugipfel“ finden Sie unter www.wirtschaft.hessen.de 
>>Bauen/Wohnen >>Hessischer Baugipfel.

Die Broschüre Barrierefreies - Universales Bauen finden Sie unter www.wirtschaft.hessen.de 
>>Bauen/Wohnen >>Universales Bauen.

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