Architekten- und Stadtplankammer Hessen

Unsere Fortbildungsangebote

Prämiengutschein für Ihre Weiterbildung

Seit dem 1. Januar 2010 können alle Erwerbstätigen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen € 20.000 (€ 40.000 bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt und die mindestens 15 Std. pro Woche tätig sind, einen Prämiengutschein in Höhe von maximal € 500  erhalten. Mindestens den gleichen Betrag müssen sie selbst für die Weiterbildung aufbringen.

Den Prämiengutschein können Weiterbildungsinteressierte für Lehrgänge, Prüfungen oder Zertifikate benutzen sowie für alle Maßnahmen, die der Fortbildung dienen.

Die Förderkriterien werden bei einem Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle vor Ort individuell geprüft. Der Besuch einer solchen Beratungsstelle ist daher eine formale Voraussetzung für die Förderung. Über die Website www.bildungspraemie.info des Netzwerks Bildungsprämie oder über die kostenlose Telefonhotline 0800 - 2623000 erfahren Sie, wo sich Ihre nächste Beratungsstelle befindet.

Wichtige Änderung der Förderkonditionen seit 1. Juli 2017:

  • Gutscheinausgabe bis Ende 2020, Abrechnung bis Ende 2021

  • Jährliche Prämiengutscheinausgabe (statt wie bisher alle zwei Jahre)

  • Aufhebung der Altersgrenzen:
    Prämiengutscheine gibt es jetzt auch für unter 25-jährige sowie Altersrentner/innen und Pensionäre

  • Prämiengutscheine können nun in den meisten Bundesländern unabhängig von der Höhe der Veranstaltungsgebühren eingesetzt werden, die bisherige 1.000 €-Obergrenze in Bundesländern ohne anschließendes Landesprogramm ist aufgehoben. Nur für Maßnahmen, die in Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein stattfinden, bleibt die 1.000 €-Grenze bestehen.

  • Neu: Förderung von Prüfungen, die in einem inhaltlichen Zusammenhang zur geförderten Maßnahme stehen

  • Neu: Nutzung eines Prämiengutscheins für mehrere Weiterbildungsmaßnahmen. Es muss nur noch die erste von mehreren zusammengefassten Maßnahmen innerhalb der Gültigkeit des Prämiengutscheins beginnen.

  • Pflichtfortbildungen sind jetzt förderfähig.

  • Erleichterungen bei der Abrechnung:
    - Zahlung bei Maßnahmenabbruch sowie vorzeitige Zahlung bei länger andauernden Maßnahmen sind möglich.
    - Statt Rechnung und Kontoauszug können auch andere Belege anerkannt werden, wenn die notwendigen Angaben daraus hervorgehen (gilt bereits seit 1. Oktober 2016).

ACHTUNG
Weiterbildungen im Ausland sind nicht mehr förderfähig. Auch Schulungen, die exklusiv von einem Hersteller oder in seinem Auftrag durchgeführt werden und dem Verkauf spezifischer Produkte dienen, sind bereits seit dem 1. Oktober 2016 nicht förderfähig.

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